Planet CCC - Blogs and more around CCC, CCC-Hamburg and Attraktor

August 07, 2026

Metalab

Netzpolitik.org

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: So wollen die Parteien die autoritäre Wende aufhalten

Ein Sticker auf einem Mülleimer. Darauf steht: Gegen NazisSticker in Magdeburg: Antifaschismus hat viele Aktionsformen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Müller-Stauffenberg
Am 6. September könnte die AfD eine absolute Mehrheit im Landtag von Sachsen-Anhalt erringen. Wir zeigen, wie die übrigen Landes-Parteien die Demokratie vor den Rechtsradikalen schützen wollen.

by Martin Schwarzbeck at August 07, 2026 08:34 AM

August 06, 2026

Netzpolitik.org

Verwaltungsdigitalisierung: Digitalminister Wildberger wiederholt alte Fehler

Karsten Wildberger vor einer blauen Leinwand, er guckt zur SeiteDigitalminister Karsten Wildberger will die Verwaltungsdigitalisierung umkrempeln. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Das Digitalministerium will Staat und Verwaltung digitalisieren. Doch Minister Wildberger wiederholt bekannte Fehler im Prestige-Projekt. Das zeigt ein Bericht des Bundesrechnungshofs, den wir veröffentlichen. Noch immer fehlen Standards und ein Projektmanagement-Tool.

by Esther Menhard at August 06, 2026 04:06 PM

Metalab

Håck ma's Zeugs zusammen tragen (2026-08-18 17:30:00)

Håck ma's Zeugs zusammen tragen (2026-08-18 17:30:00)

August 06, 2026 04:00 PM

Netzpolitik.org

Australien zieht Bilanz: Fünf erste Lehren aus dem Social-Media-Verbot

Eine Teenagerin mit Smartphone in der HandAustralische Kinder und Jugendliche sind immer noch online (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Bestimage, Bearbeitung: netzpolitik.org
Drei Monate nach Beginn des Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige hat die australische Regierung die Effekte per Umfrage ermittelt. Demnach haben die meisten jungen Menschen weiterhin ihre Accounts. Andere weichen auf Angebote ohne Altersgrenzen aus. Die Übersicht.

by Sebastian Meineck at August 06, 2026 11:50 AM

August 05, 2026

Netzpolitik.org

Dubiose Praktiken: Palantir drückt sich vor Steuern

Alex Karp, Palantir-CEO, vor einem rot leuchtendem Hintergrund.Hinter Palantir-CEO Alexander Karp fließen Daten- und Geldströme. Letztere offenbar an Europa vorbei. – Alex Karp: World Economic Forum, CC-BY-NC-SA 4.0; Palantir-Screenshot: Salvador Rios / Unsplash; Euro-Scheine: Robert Anasch / Unsplash; Datenstrom: A. C. / Unsplash
Seinen Umsatz konnte Palantir im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln. Nicht zuletzt ist das lukrativen öffentlichen Verträgen zu verdanken. Zugleich verlagert der Konzern offenbar seine Gewinne in die USA, um in Europa möglichst wenig Steuern zu zahlen, wie eine neue Analyse zeigt.

by Rika Baack at August 05, 2026 02:49 PM

Queerfeindliche Gewalt: „Gewalt beginnt nicht erst auf der Straße“

Regenbogenflagge im WindRechtsextreme wie Islamist*innen schüren den Hass auf queere Menschen. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Rob Maxwell/Unsplash
Beleidigungen, Zwangsoutings oder Bedrohung: Queere Menschen, die von Gewalt im Netz betroffen sind, haben seit Juli in Berlin eine eigene Anlaufstelle – die zugleich helfen soll, Zahlen zu sammeln.

by Chris Köver at August 05, 2026 12:18 PM

Harte Kritik am Thüringer Polizeigesetz: „Verfassungsrechtlich ist das nicht tragbar“

Ein Kameraturm vor grauem HimmelDie Livestreams der Videoüberwachung in Thüringen (hier am Erfurter Anger) sollen künftig automatisiert nach bestimmten Verhaltensmustern durchsucht werden. CC-BY-NC-SA 4.0: Denis Glismann
Thüringen soll ein neues Polizeigesetz bekommen, das eine Vielzahl weiterer Befugnissen einführt. Zahlreiche Expert*innen haben sich mit dem Entwurf auseinandergesetzt. Aus ihrer Sicht ist er mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.

by Martin Schwarzbeck at August 05, 2026 10:08 AM

CCC Dresden

pentaradio24: Computerführerschein entzogen

(((pentaradio))

Wie kann es eigentlich sein, dass wir uns in 2026 immer noch mit Cookie-Bannern, Malware-Ausspielung über Werbebanner und SQL-Injections herumschlagen müssen? Darauf finden wir auch dieses Mal keine Antwort. Aber wir können erklären, warum Wirtschaftsführer die Wahrheit oft nur hinter verschlossenen Türen aussprechen. Auf Basis der Livesendung vom 28. Juli 2026.

Shownotes:

by CCC Dresden (mail@c3d2.de) at August 05, 2026 08:00 AM

August 04, 2026

Netzpolitik.org

Digitaler Euro: An echten Zentralbanker:innen getestet

Ein Snackautomat, im Hintergrund eine blau-gelb eingefärbte Euro-Münze.Der Snackautomat als Testobjekt? (Symbolbild) – Automat: Stéphan Valentin / unsplash.com; Hintergrund: Immo Wegmann / unsplash.com
Ab nächstem Jahr erprobt die Europäische Zentralbank den Digitalen Euro in der Praxis. Wirklich damit zahlen darf allerdings nur ein kleiner Kreis von Menschen. Auch werden nicht alle Anwendungsfälle getestet.

by Leonhard Pitz at August 04, 2026 01:35 PM

Internet in Syrien: Eine fragile Verbindung

Syriatel am Flughafen Damaskus. Am Tower sind viele Empfangsschüsseln.Werbung für Syriatel in Damaskus, im Jahr 2006. CC-BY-SA 3.0: Danij84, Bearbeitung: netzpolitik.org
Gut eineinhalb Jahre nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 bleiben die meisten Syrer:innen vom Internet abgeschnitten. Gleichzeitig werden Fake News und Hetze im digitalen Raum zur ernsthaften Bedrohung für einen friedlichen Übergang.

by Hannah El-Hitami at August 04, 2026 09:30 AM

CCC Events

Hacks on the Beach 2026 #hotb26

Wir laden euch zum sechsten Mal zum Hacks on the Beach ein! Das Hacks on the Beach ist ein kleines Hack- & Frickelfestival direkt an der Flensburger Förde. Du kannst ein ganzes Wochenende mit Meerblick an deinen und anderen Projekten arbeiten. Dazu gibt es super coole Leute, leckeres Essen und jede Menge Spaß.

Wo

Strandpavillon Solitüde
54°49′20,8″N 9°29′22,1″E
Solitüde 17
24944 Flensburg

Wann

11.–13. September 2026, von Freitag bis Sonntag

Motto

Dieses Jahr steht das Hacks on the Beach unter dem Motto “Schwammintelligenz”.

Kosten

Für die Teilnahme benötigt ihr ein kostenloses Ticket. Damit wir Miete und Verpflegung bezahlen können, freuen wir uns, wenn ihr die Veranstaltung mit einer freiwilligen Spende unterstützt. Die Spendenempfehlung findet ihr im Ticketshop.

Wer

Organisiert wird das Ganze vom nördlichsten Hackspace Deutschlands, dem Chaos Computer Club Flensburg. Seit 2015 bringen und schaffen wir Chaos in Flensburg und zeigen den Besucher*innen gerne unsere schönsten Strände.

August 04, 2026 12:00 AM

August 03, 2026

Netzpolitik.org

Interview about resistance: „Palantir is really toxic“

Alexander Karp, Palantir CEO at World Economic Forum 2026Alexander Karp, Palantir CEO. CC-BY-NC-SA 4.0: World Economic Forum
Resistance against Palantir in Europe is growing. We speak with US activists from „Purge Palantir“ about why and how they organize protests against the corporation in its home country.

by Constanze at August 03, 2026 02:04 PM

Protest gegen Palantir: „Weder von Linken noch von Rechten gemocht“

Alexander Karp, Palantir CEO at World Economic Forum 2026Alexander Karp, Palantir CEO. CC-BY-NC-SA 4.0: World Economic Forum
In Europa trifft Palantir auf zunehmenden Widerstand. Wir sprechen mit US-Aktivisten der Kampagne „Purge Palantir“ darüber, warum und wie sie Protest gegen den Konzern in seinem Heimatland organisieren.

by Constanze at August 03, 2026 02:04 PM

Metalab

Reticulum Network Meeup (2026-09-29 19:00:00)

Reticulum Network Meeup (2026-09-29 19:00:00)

August 03, 2026 09:00 AM

August 02, 2026

Netzpolitik.org

Freier Radiosender Corax: „Die AfD will uns zermürben. Das lassen wir nicht zu“

Auf einer großen Fensterscheibe steht in Großbuchstaben "Radio Corax" geschrieben.Radio Corax wird stellvertretend für kritische Medien und demokratische Öffentlichkeit angegriffen. – Alle Rechte vorbehalten: Marcus-Andreas Mohr
In Sachsen-Anhalt könnte die AfD die Landtagswahl gewinnen. Dem freien Radio Corax aus Halle will der rechtsextreme Landesverband die Finanzierung streichen. Was macht das mit den meist ehrenamtlichen Radiomacher:innen? Ein Interview über Medien im Visier von Rechtsextremen.

by Timur Vorkul at August 02, 2026 09:23 AM

August 01, 2026

Muellis Blog

syncthing-socket for accessing machines through NATs

If you run a homelab, you’ve inevitably run into the absolute nightmare that is CGNAT (Carrier-Grade NAT) or strict corporate firewalls. You have a server at home that you want to SSH into, but your ISP doesn’t give you a public IP address. Or maybe you’re at a coffee shop or behind a strict corporate firewall that blocks all outbound SSH connections.

Traditionally, the solutions are:

  1. Dynamic DNS and Port Forwarding: Useless if you’re behind CGNAT.
  2. Reverse SSH Tunnels / VPS: Requires renting a $5/month VPS and managing keys and infrastructure.
  3. Tailscale / ZeroTier: Excellent solutions, but they require installing kernel modules, managing accounts, and trusting a third-party control plane.

What if there was a completely decentralised, free, open-source network of relays already spanning the globe that we could hijack to establish direct, multiplexed, end-to-end encrypted tunnels between any two machines without any accounts or infrastructure?

Enter syncthing-socket and the Syncthing global relay network.

The Syncthing Relay Network

Syncthing is an incredible peer-to-peer file synchronisation tool. To ensure files sync even when both devices are behind strict NATs, the Syncthing community operates a global network of public relays and discovery servers.

These servers are completely open and decentralised. They don’t care what data is being transmitted—they just facilitate STUN/TURN WebRTC connections to punch through NATs.

I vibe-coded syncthing-socket as a standalone, lightweight Go daemon that securely hijacks this exact network to pipe raw TCP sockets, PTY shells, and HTTP proxies!

How syncthing-socket Works

Under the hood, syncthing-socket imports the official Syncthing protocol libraries but throws away the file-syncing logic. Instead, it uses the peer-to-peer WebRTC connection to multiplex raw byte streams using Yamux.

When you start the server, it deterministically generates a Syncthing Device ID from a passphrase and connects to the global relay pool:

$ ./syncthing-socket server --passphrase "my-super-secret" --forward 127.0.0.1:22

This server is now securely listening on the decentralised Syncthing network. The discovery servers know how to route to it, but nobody can connect unless they have the mathematically paired client passphrase.

From anywhere in the world, on any network, you run:

$ ssh -o ProxyCommand="./syncthing-socket client --passphrase 'my-super-secret'" user@ignored_host

syncthing-socket will instantly negotiate a WebRTC STUN/TURN connection via the nearest public relay, establish a direct end-to-end encrypted P2P tunnel, and pipe your SSH connection perfectly through it. If a direct P2P connection isn’t possible, it gracefully falls back to using the relay server as a TURN proxy.

Beyond SSH: SOCKS5 and PTY Shells

Because we established a fully multiplexed Yamux tunnel over WebRTC, we can do much more than just pipe a single TCP socket.

Native PTY Shells:
You can completely drop sshd and use syncthing-socket natively!

# Server
./syncthing-socket server --passphrase "my-secret" --shell

# Client
./syncthing-socket client --passphrase "my-secret" --shell

This spawns a remote bash session and pipes your raw local terminal directly into it. It natively supports tab-completion, vim, htop, and even transmits window resizing events (SIGWINCH) over a dedicated control stream so the remote UI always perfectly fits your screen.

Remote SOCKS5 Proxy:
Want to browse the web through your homelab’s internet connection securely?

# Server
./syncthing-socket server --passphrase "my-secret" --socks

# Client
./syncthing-socket client --passphrase "my-secret" --socks 127.0.0.1:1080

Just point your browser to socks5://127.0.0.1:1080 and you’re fully proxying your web traffic over an encrypted, decentralised P2P tunnel.

Conclusion

By standing on the shoulders of the incredible Syncthing project, syncthing-socket provides a zero-config, zero-infrastructure, completely decentralised way to punch through CGNATs and firewalls.

Similar Projects

While syncthing-socket fills a specific niche, it’s worth mentioning similar tools in this space. For raw socket routing, there’s gsocket and its clone minisocket. If you just want to share a terminal, tmate (though largely defunct) was a pioneer. For full remote desktop access, solutions like RustDesk, AnyDesk, and TeamViewer exist. In terms of underlying architecture, Magic-Wormhole uses a very similar P2P approach (with a modern Rust replacement being Iroh).

Check out the code on GitHub and take back control of your homelab connectivity!

by Tobias Mueller at August 01, 2026 08:50 AM

Netzpolitik.org

KW 31: Die Woche, als wir uns der Nachlese gewidmet haben

Die 31. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 6 neue Texte mit insgesamt 44.930 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Sebastian Meineck at August 01, 2026 05:57 AM

July 31, 2026

Metalab

Keymember Workshop (2026-08-14 19:00:00)

Keymember Workshop (2026-08-14 19:00:00)

July 31, 2026 06:00 PM

digitalcourage

Wer überwacht hier wen?

Wer überwacht hier wen?
BigBrotherAwards 2026
Melanie Lübbert
Aufmacherbild
Bild
Werbebanner für die diesjährigen BigBrotherAwards: 25.9.2026, 18 Uhr, Hechelei Bielefeld.

by Melanie Lübbert at July 31, 2026 09:47 AM

Netzpolitik.org

Trügerische Transparenz: Was die neuen KI-Labels bringen und was nicht

Ein Stempel auf KI-Inhalten: Wie viel wird das bringen? (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / CFOTO
Um mehr Vertrauen im Umgang mit digitalen Medien zu schaffen, gilt ab Sonntag die neue Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten. Unter anderem Label und Wasserzeichen sollen offenlegen, dass Texte oder Bilder nicht menschengemacht sind. Viele begrüßen das, doch der Ansatz hat auch Lücken.

by Tomas Rudl at July 31, 2026 08:47 AM

July 30, 2026

Netzpolitik.org

Baden-Württemberg: Grüne Basis stimmt gegen Palantir

Cem Özdemir schaut angespannt in die Ferne.Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) rückt nicht vom Palantir-Vertrag ab. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
In einer Urabstimmung fordert die überwältigende Mehrheit der Grünen, den Palantir-Vertrag sofort zu kündigen. Doch die Landesregierung hält an ihrem Kurs fest. Dabei verlangen die Mitglieder alles andere als eine grundlegende Wende.

by Rika Baack at July 30, 2026 05:10 PM

digitalcourage

Gute Preise brauchen keine App

Gute Preise brauchen keine App
Rabatte im Supermarkt
A Melanie Lübbert

Wer eine Supermarkt-App installiert und das eigene Einkaufsverhalten erfassen lässt, bekommt oft besondere Rabatte. Wer kein Smartphone besitzt, keine App bedienen kann oder seine Daten nicht herausgeben möchte, zahlt dagegen mehr für dasselbe Produkt.

Dass es auch anders geht, zeigt Aldi. Nach eigener Aussage verzichtet das Unternehmen bewusst auf App-exklusive Rabatte. Preisvorteile sollen allen Kund.innen offenstehen – ohne Registrierung, Bonuskonto und Smartphone.

Eine von Aldi beauftragte PR-Agentur hat uns auf diese öffentliche Positionierung hingewiesen. Natürlich ist sie auch Werbung für das Unternehmen. Trotzdem ist die Entscheidung richtig. Sie zeigt, dass App-exklusive Preise keine technische oder wirtschaftliche Notwendigkeit sind.

Der Rabatt wird mit Daten bezahlt

App-Rabatte werden häufig als zusätzlicher Service dargestellt. Tatsächlich machen sie den günstigen Preis davon abhängig, ob Kund.innen ein Smartphone besitzen, eine App installieren und die Bedingungen eines Bonusprogramms akzeptieren.

Wer die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt, Apps nicht bedienen kann oder die eigenen Einkaufsdaten nicht preisgeben möchte, zahlt mehr für dasselbe Produkt. Der reguläre Preis wird damit zum Aufpreis für Datenschutz und digitale Selbstbestimmung.

Bonusprogramme wie App-Rabatte sollen Menschen nicht nur einen Preisnachlass gewähren. Sie sollen sie an ein Unternehmen binden, ihre Einkäufe analysierbar machen und ihre Kaufentscheidungen beeinflussen.

Aus den gesammelten Daten lässt sich ablesen, wann und wo jemand einkauft, welche Produkte gemeinsam im Warenkorb landen, auf welche Rabatte die Person reagiert und wie sich ihr Einkaufsverhalten mit der Zeit verändert. Aus einzelnen Einkäufen entstehen detaillierte Profile. Unternehmen können ihre Angebote damit immer gezielter auf einzelne Personen oder Personengruppen zuschneiden.

Der Rabatt ist deshalb kein Geschenk. Kund.innen bezahlen dafür mit Daten über ihr Verhalten und ermöglichen den Unternehmen, ihre Kaufentscheidungen gezielt zu beeinflussen.

Höhere Preise ohne App sind Digitalzwang

App-exklusive Rabatte sind nicht nur eine Datenschutzfrage. Sie betreffen auch die gesellschaftliche Teilhabe. Nicht alle Menschen besitzen ein aktuelles Smartphone. Manche Geräte werden von neuen App-Versionen nicht mehr unterstützt. Nicht alle Menschen können Apps problemlos bedienen. Andere möchten ihr Telefon nicht ständig bei sich tragen oder lehnen die digitale Erfassung ihres Alltags bewusst ab.

All diese Menschen müssen bei immer mehr Unternehmen für dieselben Lebensmittel mehr bezahlen. Besonders diskriminierend ist es aber für diejenigen, die ohnehin genau auf Preise achten müssen. Viele Apps setzen ein vergleichsweise aktuelles Smartphone voraus und das kostet Geld. Günstig einkaufen zu können, darf aus Sicht von Digitalcourage niemals davon abhängen, ob sich jemand ein solches Gerät leisten kann.

Für uns sind exklusive App-Rabatte deshalb ein klarer Fall von Digitalzwang. Analoge oder datenschutzfreundliche Alternativen haben jahrzehntelang funktioniert. Nun drängen Unternehmen ihre Kund.innen in Apps, weil sich dort zusätzliche Daten über ihr Einkaufsverhalten erfassen und auswerten lassen.

70.111 Menschen wehren sich

Digitalcourage kritisiert dieses Prinzip seit Jahrzehnten. Beim ersten deutschen BigBrotherAward im Jahr 2000 zeichneten wir das Unternehmen Loyalty Partner für die Payback-Karte aus. Schon damals galt: Wer regelmäßig persönliche Einkaufsdaten liefert, bekommt einen Rabatt. Wer das nicht möchte, zahlt mehr.

Aus der Kundenkarte von damals ist inzwischen ein ganzes Ökosystem aus Apps, Konten, Coupons und Verhaltensanalysen geworden. Das Grundprinzip ist aber gleich geblieben.

Wie viele Menschen solche Entwicklungen beunruhigen, hat unsere Petition für ein „Recht auf Leben ohne Digitalzwang“ gezeigt. Im Mai 2026 haben wir 70.111 Unterschriften gegen Digitalzwang an Abgeordnete des Deutschen Bundestags übergeben. Die zentrale Forderung lautet:

„Niemand darf wegen der Nichtnutzung digialer Zugangswege benachteiligt werden.“

Das gilt nicht nur für staatliche Dienstleistungen und öffentliche Infrastruktur. Auch Unternehmen tragen Verantwortung dafür, dass Menschen ohne Smartphone und Apps am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Aldi zeigt nun, dass Preisvorteile ohne digitale Zugangshürden auch heute noch möglich sind.

Die Aldi-App bleibt dennoch kritikwürdig

Der Verzicht auf App-Rabatte macht die Aldi-App allerdings nicht automatisch datenschutzfreundlich. Laut den Datenschutzhinweisen kommen weiterhin Analyse- und Drittanbieterdienste zum Einsatz. Eine App für Prospekte, Einkaufslisten und Filialsuche sollte aus unserer Sicht grundsätzlich ohne Verhaltensanalyse auskommen. Der nächste gute Schritt wäre deshalb eine trackerfreie App.

Andere Handelsunternehmen müssen nachziehen

Aldi zeigt, dass ein großes Handelsunternehmen nicht darauf angewiesen ist, seine Kund.innen durch unterschiedliche Preise in ein datengetriebenes Bonussystem zu drängen.

Andere Unternehmen sollten diesem Beispiel folgen. Rabatte und Aktionspreise müssen allen Kund.innen auch ohne Smartphone und ohne Erfassung ihres Einkaufsverhaltens offenstehen.

Gute Preise brauchen keine App. Sie gehören gut sichtbar ans Regal und müssen an der Kasse für alle gelten.

Anmerkungen und weiterführende Links

bigbrotherawards.de – „Payback“-Laudatio
digitalcourage.de – Übersichtsseite „Digitalzwang“
digitalcourage.de – „70.111 Unterschriften gegen Digitalzwang überreicht“
aldi-nord.de – „Datenschutzhinweis ALDI Nord App“

Transparenzhinweis: Eine von Aldi beauftragte PR-Agentur hat uns auf die öffentliche Positionierung des Unternehmens hingewiesen und damit den Anstoß für diesen Artikel gegeben. Für diesen Artikel wurde Digitalcourage weder beauftragt noch bezahlt.

Aufmacherbild
Bild
Ein Hinweisschild mit dem Text „Wir müssen draußen bleiben“, daneben die Logos diverser Supermarkt-Apps.

by A Melanie Lübbert at July 30, 2026 11:40 AM

July 29, 2026

Metalab

DA ma wås (2026-08-06 19:00:00)

DA ma wås (2026-08-06 19:00:00)

July 29, 2026 08:00 PM

!fiasko BDAY! (2026-08-29 14:00:00)

!fiasko BDAY! (2026-08-29 14:00:00)

July 29, 2026 07:00 PM

Netzpolitik.org

Social-Media-Verbot in Frankreich: EU-Kommission bremst Macron

Emmanuel MacronPräsident Macron hat das Social-Media-Verbot zur Chefsache erklärt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Chris Emil Janßen, Bearbeitung: netzpolitik.org
Einzelne EU-Staaten dürfen Plattformen wie TikTok derzeit nicht zu Alterskontrollen verpflichten, betont die EU-Kommission. Das könnte nationale Social-Media-Verbote zur Luftnummer machen. Unter anderem Frankreich und Österreich preschen mit eigenen Gesetzen voran.

by Sebastian Meineck at July 29, 2026 03:26 PM

CCC Koeln

OpenChaos: Erste Hilfe auf Demonstrationen

Weißt du, was zu tun ist wenn im Gedränge einer Demo Menschen verletzt werden oder es zu medizinischen Notfällen kommt? xeni gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

by ninguém at July 29, 2026 09:11 AM

July 28, 2026

Metalab

Konspiratives Geheimtreffen (2026-08-17 18:30:00)

Konspiratives Geheimtreffen (2026-08-17 18:30:00)

July 28, 2026 10:00 PM

CCC Duesseldorf

DI-Day August: eine Linux-Install-Party

Das nächste DI-Day im Chaosdorf wird ein wenig anders, als sonst.

Dieses Mal gehen wir einen Brecher an: Linux, das freie Betriebssystem für eure PCs und Laptops.

Wir machen das unter der Idee einer Linux Install Party, heißt man setzt sich zusammen und installiert zusammen Linux. Natürlich bekommt ihr auch alles erklärt, sodass ihr genau versteht was ihr tut.

Also packt eure Laptops ein, auf die ihr schon immer mal Linux drauf packen wolltet, aber euch nie durch bringen konntet, und kommt zum Chaosdorf.

by neintonine at July 28, 2026 05:17 PM

Metalab

Open Social Web Gathering (2026-08-31 18:00:00)

Open Social Web Gathering (2026-08-31 18:00:00)

July 28, 2026 05:00 PM

Netzpolitik.org

Geheimdienstreform: Vorbereitung für den Ausnahmezustand

Person hält in rotem Licht ein Objektiv in der Hand.Wie beobachtet der Geheimdienst, wenn der Ausnahmezustand eingetreten ist? – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: maximalfocus
Mit der geplanten Geheimdienstreform sollen BND und Verfassungsschutz viele neue Befugnisse bekommen. In einem Krieg würden noch mehr Schranken fallen. Doch die Machtverschiebung zugunsten der Spion:innen kann schon deutlich vorher beginnen.

by Anna Biselli at July 28, 2026 12:02 PM

CCC Hamburg

Schutz statt Schikane für trans Menschen

Der CCCHH unterstützt den Aufruf zum Die-In im trans Block auf dem Hamburger CSD am 01.08.2026.

Wir sind entsetzt über die geplanten Änderungen in der Trans-Gesundheitsversorgung. Insbesondere die Entwicklungen in Hamburg bereiten uns Sorgen.

In unserem Club engagieren sich viele Menschen aus dem trans* Spektrum, die auf eine respektvolle, schnell verfügbare Gesundheitsversorgung angewiesen sind. Letztes Jahr mussten wir schmerzhaft erleben, was passiert, wenn die passende Hilfe für vulnerable trans* Personen nicht schnell genug verfügbar ist. Zwei unserer Clubmitglieder sind durch Suizid gestorben.

Spezialisierte Beratungsangebote wie 4Be für trans* Personen mit Suchterkrankungen retten Leben. An dieser Stelle sprechen wir unseren größten Dank aus an alle, die sich im Gesundheitssystem und im Beratungssystem für trans* Menschen einsetzen.

Gegen die Einführung einer Transkartei haben wir uns bereits letztes Jahr ausgesprochen, als ein entsprechender Entwurf auf Bundesebene vorlag. Auch auf Landesebene verurteilen wir solche Vorhaben. Wir fordern im Sinne der informationellen Selbstbestimmung die konsequente Einhaltung des Offenbarungsverbots für abgelegte Vornamen und Geschlechtseinträge.

Volltext der unterzeichneten Pressemitteilung:

Die-In des trans Blocks auf dem CSD Hamburg: Protest gegen zunehmende Gefährdung queerer Menschen und geplante Verschlechterungen der Versorgung

Hamburg, 27. Juli 2026 - Angst gehört für viele queere Menschen längst zum Alltag. Der Anschlag in Berlin hat erneut gezeigt, wie verletzlich unsere Community ist. Deshalb darf im Umgang mit diesem Gewaltakt das Motiv nicht geleugnet werden. Transfeindlicher Aktivismus wird zunehmend fanatischer - und ist für Menschen wie uns lebensgefährlich.

Wie bekannt wurde, plant die Hamburger Innenbehörde eine neue Meldedatenverordnung nach dem Vorbild Baden-Württembergs. Für trans Personen bzw. Menschen, die ihren Personenstand nach dem Selbstbestimmungsgesetz geändert haben oder zukünftig ändern, hätte dies schwerwiegende Konsequenzen: Ihre Daten - einschließlich abgelegter Vornamen und dem zugewiesenen Geschlechtseintrag bei Geburt - würden künftig gegenüber allen Hamburger Ämtern offengelegt.

Dies wäre ein massiver Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung und erhöhte das Risiko von Diskriminierung, Fehlbehandlung und Gewalt. Solch ein Eingriff bringt keinen Nutzen für die Gesellschaft oder die Behördenabläufe, sondern knüpft an Traditionen im deutschen Recht an, über marginalisierte Gruppen staatlich zu verfügen und sie mit bürokratischen Zumutungen zu belasten. Die Folgen für die psychische Gesundheit von trans*, inter* und nicht-binären Menschen sind erkennbar und messbar.

Parallel dazu plant die Sozialbehörde, die Förderung und Arbeit der Beratungsstelle 4Be zum 31. Dezember 2026 einzustellen - einer der zentralen Anlaufstellen für trans und genderdiverse Menschen in Hamburg. Darüber hinaus droht im kommenden Jahr eine drastische Einschränkung der medizinischen Versorgung: Sie soll künftig nahezu ausschließlich im Rahmen der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) stattfinden. Für Hamburg würde das bedeuten, dass die medizinische Versorgung von trans Menschen faktisch auf eine große Klinik konzentriert würde.

Dies käme einer Pathologisierung der Versorgung gleich und würde die Zugänge für viele Betroffene massiv erschweren.

Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen haben wir uns entschlossen, unseren Protest auf dem diesjährigen CSD Hamburg in Form eines Die-ins sichtbar zu machen. Während der Demonstration wird sich der gesamte trans Block auf die Straße legen.

Wir machen damit deutlich: Diese politischen Planungen nehmen die Schädigung und letztlich den Tod von trans Menschen billigend in Kauf.

Wir rufen alle solidarischen Gruppen, Initiativen und Einzelpersonen dazu auf, sich dem trans Block anzuschließen und sich zahlreich am Die-in zu beteiligen. Sichtbarkeit und gemeinsamer Protest sind in dieser Situation unverzichtbar.

by skye at July 28, 2026 08:34 AM

July 27, 2026

Netzpolitik.org

Forderungen nach CSD-Anschlag: Schamlose Heuchelei

Kanzler Merz, Innenminister Dobrindt und Berliner Senatorin für Inneres Spranger legen Blumen in der Nähe des Anschlagsorts nieder.Die Bestürzung und Beileidsbekundungen einiger Politiker fühlen sich für viele queere Menschen wie Hohn an. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin ist der Schock groß. Doch die Reaktionen der führenden CDU-Politiker lassen sich leicht als bloße Heuchelei entlarven. Ein Kommentar.

by Timur Vorkul at July 27, 2026 03:49 PM

July 26, 2026

Metalab

Linux Café (2026-08-07 15:30:00)

Linux Café (2026-08-07 15:30:00)

July 26, 2026 09:00 PM

FITotG Orga (2026-08-05 17:00:00)

FITotG Orga (2026-08-05 17:00:00)

July 26, 2026 07:00 PM

metarave10 Planung (2026-08-03 20:00:00)

metarave10 Planung (2026-08-03 20:00:00)

July 26, 2026 10:00 AM

Muellis Blog

Installing a “full” disk encrypted Ubuntu 26.04 Hetzner server

It’s been nearly ten years since I posted my recipe for installing Ubuntu on a Hetzner machine. I needed to do that once again and the old instructions work pretty well! Let me post what I used this time around for completeness sake.

 

shred --size=1M /dev/sda* /dev/sdb*

cat > postinstall.sh <<EOF
mkdir -p /home/{muelli,teythoon,russell,vollkorn,mms}


echo "termcapinfo xterm* ti@:te@" | tee -a /etc/screenrc
sed "s/UMASK[[:space:]]\+022/UMASK 027/" -i /etc/login.defs
echo "blacklist floppy" | tee /etc/modprobe.d/blacklist-floppy.conf


apt-get update
apt-get install -y cryptsetup
apt-get install -y dropbear-initramfs cryptsetup-initramfs


cat /root/.ssh/authorized_keys > /etc/dropbear-initramfs/authorized_keys


## For some weird reason, Hetzner puts swap space in the RAID.
mdadm --remove /dev/md0
mdadm --stop /dev/md0
mkswap /dev/sda1
mkswap /dev/sdb1

apt install -y podman virtinst uvtool-libvirt libvirt-daemon-system-systemd libvirt-daemon-driver-qemu libnss-libvirt libvirt-clients qemu-kvm


blkid -o export /dev/md3 | grep UUID=
mount /dev/md3 /mnt
btrfs subvolume snapshot -r /mnt/ /mnt/@root-initial-snapshot-ro

mkdir /tmp/disk
mount /dev/md2 /tmp/disk
btrfs send /mnt/@root-initial-snapshot-ro | btrfs receive -v /tmp/disk/
umount /mnt/

EOF
chmod a+x postinstall.sh

installimage -a -n newhost -r yes -l 1 -p swap:swap:32G,/boot:ext3:1G,/mnt/disk:btrfs:64G,/:btrfs:all -K /root/.ssh/robot_user_keys -t yes -s en -x ./postinstall.sh -i /root/.oldroot/nfs/install/../images/Ubuntu-2604-resolute-amd64-base.tar.zst


echo -n "Better provide the passphrase interactively or change later with cryptsetup luksChangeKey /dev/md3" | cryptsetup luksFormat /dev/md3 -
echo -n "Better provide the passphrase interactively or change later with cryptsetup luksChangeKey /dev/md3" | cryptsetup luksOpen /dev/md3 cryptedmd3 -
mkfs.btrfs /dev/mapper/cryptedmd3

mount /dev/mapper/cryptedmd3 /mnt/

mkdir /tmp/disk
mount /dev/md2 /tmp/disk
btrfs send /tmp/disk/@root-initial-snapshot-ro | btrfs receive -v /mnt/
btrfs subvolume snapshot /mnt/@root-initial-snapshot-ro /mnt/@

btrfs subvolume create /mnt/@home
btrfs subvolume create /mnt/@var
btrfs subvolume create /mnt/@images
btrfs subvolume create /mnt/@userfoo
btrfs subvolume create /mnt/@userbar
btrfs subvolume create /mnt/@mails

blkid -o export /dev/mapper/cryptedmd3 | grep UUID=
# The following deletes the root partition, which used to be on the unencrypted drive.
sed -i 's,.* / .*,,' /mnt/@/etc/fstab
sed -i 's,.* swap .*,,' /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/sda1 none swap sw 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/sdb1 none swap sw 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/mapper/cryptedmd3 / btrfs defaults,subvol=@,noatime,compress=lzo 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/mapper/cryptedmd3 /home btrfs defaults,subvol=@home,compress=lzo,relatime,nodiratime 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/mapper/cryptedmd3 /home/userfoo btrfs defaults,subvol=@userfoo,compress=lzo,relatime,nodiratime 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab
echo /dev/mapper/cryptedmd3 /home/uesrbar btrfs defaults,subvol=@userbar,compress=lzo,relatime,nodiratime 0 0 | tee -a /mnt/@/etc/fstab

umount /mnt/

mount /dev/mapper/cryptedmd3 -osubvol=@ /mnt/

mount /dev/md1 /mnt/boot


chroot-prepare /mnt/; chroot /mnt


passwd







echo cryptedmd3 $(blkid -o export /dev/md3 | grep UUID=) none luks | tee -a /etc/crypttab
echo swap /dev/sda1 /dev/urandom swap,cipher=aes-cbc-essiv:sha256 | tee -a /etc/crypttab
echo swap /dev/sdb1 /dev/urandom swap,cipher=aes-cbc-essiv:sha256 | tee -a /etc/crypttab

cp /root/.ssh/authorized_keys /etc/dropbear/initramfs/

update-initramfs -u -k all
update-grub2

sed -i s,ENABLED=1,ENABLED=0,g /etc/default/motd-news

exit


umount -l /mnt
mount /dev/mapper/cryptedmd3 /mnt/
btrfs subvolume snapshot -r /mnt/@ /mnt/@root-after-install
umount -l /mnt

Then, for unlocking, you can do something like

cat ~/.ssh/boot_key | ssh -o UserKnownHostsFile=~/.ssh/newhost.known -i ~/.ssh/id_newhost_boot root@yourip  "cat - >/lib/cryptsetup/passfifo"

 

I found Tang and Clevis for automatic decryption during boot. That’s a pretty neat approach and I was surprised to find that even old Ubuntus ship the package.

by Tobias Mueller at July 26, 2026 09:50 AM

Netzpolitik.org

Breakpoint: Roboter-Republik

Ein Spielzeugroboter steht vor zwei Mikrofonen, im Hintergrund der BundestagWer spricht? – Bundestag: Tim Hüfner, Spielzeugroboter: Emilipothèse, Mikrofon: Jon Tyson, Bearbeitung: netzpolitik.org
Wenn Politiker:innen nicht mehr selbst reden, sondern Maschinen für sich sprechen lassen, mangelt es ihrem Auftritt an Authentizität. Doch gerade die macht einen Teil ihrer Legitimität aus. Denn in einer Demokratie sollten wir von Menschen repräsentiert werden, nicht von Robotern.

by Carla Siepmann at July 26, 2026 07:18 AM

July 25, 2026

Netzpolitik.org

KW 30: Die Woche, in der wir nicht über Personalwechsel und Punktsiege berichteten

– : Fraktal, generiert mit MandelBrowser von Tomasz Śmigielski
Die 30. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 12 neue Texte mit insgesamt 95.849 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Ingo Dachwitz at July 25, 2026 06:04 AM

Digitaler Kolonialismus: Wie die US-Regierung afrikanischen Ländern Daten-Deals aufzwingt

Menschen in Schutzanzügen mit medizinischen UtensilienMediziner:innen in Schutzanzügen in einem Ebola-Behandlungszentrum in der Demokratischen Republik Kongo – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Xinhua
Nach der Einstellung von USAID arbeiten die USA an Nachfolgeprogrammen zur Unterstützung der Gesundheitsversorgung in afrikanischen Ländern. Doch Hilfe beim Kampf gegen Ebola, HIV und Co. gibt es künftig nur noch gegen weitreichenden Zugang zu Gesundheitsdaten.

by Ingo Dachwitz at July 25, 2026 05:56 AM

July 24, 2026

Netzpolitik.org

EU-Kommission: TikTok soll Teenager-Konten strenger abschirmen

Die EU-Kommission will, dass Jugendliche im Internet weniger sichtbar sind. – Vereinfachte Pixabay Lizenz: Lidia Nikole
TikTok macht es Fremden zu leicht, die Accounts von Minderjährigen zu finden. Nach Auffassung der EU-Kommission verstößt die Plattform damit gegen den Digital Services Act. Zu Alterskontrollen bei TikTok äußert sich Brüssel noch nicht.

by Anna Ströbele Romero at July 24, 2026 02:26 PM

Polizeigesetz-Erweiterung in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün will dich beim Autofahren filmen

Ein fahrendes Auto im Fadenkreuz.Mit Videoüberwachung, die automatisch Gegenstände und Verhalten detektiert, will Schleswig-Holstein gegen Handysünder vorgehen. – Vereinfachte Pixabay Lizenz: Tyler Clemmensen, Bearbeitung: netzpolitik.org
Die Regierungskoalition von Schleswig-Holstein hat die sowieso schon überbordende Polizeigesetznovelle noch einmal deutlich verschärft. Künftig sollen KI-Kameras Handysünder jagen, bewaffnete Drohnen erlaubt und heimliches Filmen und Abhören einfacher werden.

by Martin Schwarzbeck at July 24, 2026 10:44 AM

Stellungnahmen zur Geheimdienstreform: „Ein erheblicher Überwachungsdruck für die Gesellschaft“

Der Eingang des BND in BerlinBlack Box BND. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / IPON
Das Urteil verschiedener zivilgesellschaftlicher Verbände und der Bundesdatenschutzbeauftragten fällt eindeutig aus: Die geplante Geheimdienstreform von Bundesinnenminister Dobrindt ist unverhältnismäßig und verletzt vielfach die Grundrechte. Verfassungsschutz und BND werden hingegen mächtiger denn je.

by Daniel Leisegang at July 24, 2026 09:49 AM

CCC Events

NooK 2026: Call for Participation

Moin! Die „Nights of Open Knowledge“ (NooK) 2026 finden am 20. und 21. November im Audimax der Uni Lübeck statt. Ab sofort ist der Call for Participation für die NooK 2026 eröffnet. Ihr könnt Vorträge, Workshops, Stände oder Meetups einreichen. Einreichungen sind bis einschließlich 28. September möglich.

Wir freuen uns, wenn du Themen, die dich begeistern, zur NooK mitbringst und dein Wissen und Können weitervermittelst. Egal, ob du dich bei deinem Hobby, in deinem Verein, an deiner Hochschule, bei deiner Arbeit oder bei deinem politischen Aktivismus mit einem Thema auseinandergesetzt hast. Dein Beitrag kann aus nahezu allen Bereichen kommen: von aktueller Forschung, Archäologie und Brettspielen über Klima, Informatik, Medizin und Journalismus bis hin zu digitaler Unabhängigkeit, Open Source und Lifestyle. Also quasi alles geht!

Die NooK ist besonders auch ein Ort für dich, wenn du noch keine oder wenig Erfahrung mit Vorträgen hast. Wir freuen uns, wenn wir dich motivieren können, deine Ideen beizutragen. Auch über künstlerische Beiträge, die unser Foyer bereichern, freuen wir uns; nutze hierfür bitte die Standeinreichung.

Alle Details zur Einreichung findest du unter nook-luebeck.de/cfp. Spätestens zum 9. Oktober erhältst du von uns eine Nachricht, ob dein Beitrag angenommen wurde. Mehr über unseren Auswahlprozess sowie Antworten auf weitere Fragen findest du unter nook-luebeck.de/faq. Wir sind gespannt und freuen uns auf deinen Beitrag!

July 24, 2026 06:00 AM

CCC Zuerich

Return of the (gl)Assholes

«Sie kam aus dem Badezimmer, nackt» – so beginnt der viel zitierte Artikel des Svenska Dagbladet aus dem Februar 2026. Mitarbeitende der kenianischen Firma Sama legen darin dar, welche Videoinhalte sie im Namen ihrer Auftraggeberin Meta sichten. Natürlich nur «zu Zwecken der Produktverbesserung». Für viele Menschen ist es immer noch eine Überraschung zu erfahren, wie stark die neuen KI-Assistenten in Brillenform in unsere Privatsphäre eindringen. Nicht zuletzt, da Big Tech ihr Bestes geben, damit wir es vergessen oder gar nicht erst wahrnehmen.

July 24, 2026 12:00 AM

July 23, 2026

Netzpolitik.org

Unfairer Wettbewerb: EU-Kommission verhängt 890-Millionen-Euro-Strafe gegen Google

In der Google Suche ist ein Vergleichsdienst für Flüge integriert. CC-BY-NC-ND 4.0: netzpolitik.org
Die Suchergebnisse von Google sollen in Europa bald anders aussehen. Im Rahmen des Digital Markets Act (DMA) hat die EU-Kommission erstmals zwei Strafen gegen Google verhängt. Obwohl es um verhältnismäßig wenig Geld geht, dürfte die Entscheidung in den USA trotzdem für Unmut sorgen.

by Anna Ströbele Romero at July 23, 2026 03:36 PM

FragDenStaat & Co.: Dobrindt will Transparenz-Plattformen aus dem Weg räumen

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will offenbar möglichst ungestört von der Zivilgesellschaft wirken. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Metodi Popow
Jüngst hatte der Koalitionsausschuss der Bundesregierung beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz drastisch einzuschränken. Nun zeigt ein Bericht des MDR, dass Innenminister Dobrindt noch viel weiter gehen will, um staatliches Handeln im Geheimen zu belassen.

by Tomas Rudl at July 23, 2026 12:31 PM

July 22, 2026

Metalab

MetaRave10 platzhalter (2026-10-09 20:00:00)

MetaRave10 platzhalter (2026-10-09 20:00:00)

July 22, 2026 08:00 PM

Weg von BigTech (2026-08-02 15:00:00)

Weg von BigTech (2026-08-02 15:00:00)

July 22, 2026 06:00 PM

Netzpolitik.org

Geheimdienst-Gesetz: Maßlos, unkontrolliert und intransparent

Ulrich KelberUlrich Kelber CC-BY-NC-ND 2.0: Fortune Global Forum
Die Bundesregierung will den Geheimdiensten neue Befugnisse im bisher beispiellosen Ausmaß geben. Zugleich schwächt sie Betroffenenrechte, unabhängige Aufsicht und Möglichkeiten für Transparenz. Eine freiheitliche Demokratie kann sich diese unausgewogene und gefährliche Mischung nicht leisten.

by Gastbeitrag at July 22, 2026 03:09 PM

Social-Media-Verbot bis 15 Jahre: Frankreich wählt den falschen Weg

Porträt von Emmanuel MacronSchafft mit dem Verbot ein politisches Erbe: Präsident Emmanuel Macron. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO/Political-Moments; Bearbeitung: netzpolitik.org
Das französische Parlament hat sich auf ein Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige geeinigt. Das wird die digitale Welt für junge Menschen nicht sicherer machen und gefährdet alle. Denn es bereitet den Weg für ein Internet, das nur noch mit Ausweiskontrolle zugänglich ist. Ein Kommentar.

by Sebastian Meineck at July 22, 2026 12:02 PM

Chatbots und Schwangerschaftsabbrüche: Gut gemeint, schlecht informiert

Positiver Schwangerschaftstest liegt auf einem HandtuchNach einem positiven Schwangerschaftstest gibt es oftmals viele Fragen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BSIP
Chatbots wirken auch bei persönlichen Fragen oft wie eine neutrale Instanz. Unsere Recherche zeigt, wie sehr das bei einem Schwangerschaftsabbruch täuschen kann – besonders dann, wenn man ChatGPT um Rat fragt.

by Mayya Chernobylskaya at July 22, 2026 06:56 AM

July 21, 2026

CCC Events

Håck ma’s Castle: Euer Mitwerken ist gefragt

TL;DR

Es wird spannend, wir wollen deine Inhalte

Hallo liebe Wesen,

Es ist fast nur noch ein Monat, bis unser Schloss die Tore zum Håck ma’s öffnet. Doch so ein Schloss möchte mit Inhalten, Aufbauten und Wesen gefüllt werden und das kann Blob nicht alleine!

Das Håck ma’s sucht eure Vorträge, Workshops, Kulturevents und DJ-/LJ-Sets. Reicht sie ab jetzt via Openki ein. Das ganze findet als Unkonferenz statt, das heißt es gibt kein vorkuratiertes Programm, sondern alle Teilnehmer*innen können selbst Veranstaltungen eintragen. Was dann vor Ort stattfindet (und in welchem Raum), entscheidet sich erst während des Events, basierend auf dem Interesse der Teilnehmenden.

Um den Spannungsbogen auf unserem Event zu füllen, freuen wir uns über Einreichungen zu Themen aller Art.

  • Vorträge und Workshops sortieren wir dieses Jahr in drei Themenbereiche:
    • „Science & Nature“ für alles, was sich mit dem Spannungsfeld von Nachhaltigkeit, Wissenschaft bis Umwelt beschäftigt,
    • „Gesellschaft & Selbstfindung“ für die menschlichen Inhalte – sei es, wie wir als Hackingcommunity mit der Welt interagieren, oder Mental Health,
    • „Kunst & Technik“ für Inhalte, die sich mit Kreativität oder Technologien wie zum Beispiel 3D-Druck, Nähmaschinen und Computer beschäftigen.
  • DJ & LJ: Unsere Party-Lounge will mit Licht und Musik bespielt werden. Ihr habt ein Musikprogramm oder eine Lichtshow, die ihr zum Besten geben wollt? Dann reicht diese bitte ebenfalls im Openki ein.
  • Gebärdentrack: Dieses Jahr wird es einen eigenen Track in Gebärdensprachen geben. Wir freuen uns über alle Einreichungen, insbesondere über jene in der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) oder International Sign (IS)!
  • Haecksenwerk: Da es uns ein Anliegen ist, Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden von Frauen, inter, trans, agender und nicht-binären Personen zu fördern, gibt es die Möglichkeit, den eigenen Inhalt in einem geschützteren Rahmen für diese Personengruppe exklusiv zu präsentieren.

Wir bitten euch, von der Nutzung von KI-Modellen in euren Beiträgen abzusehen. Falls ihr KI-Modelle für eure Einreichung nutzt, muss dies klar gekennzeichnet sein. Wir behalten uns vor, Einreichungen, die diese Kriterien nicht erfüllen, abzulehnen.

Weitere Informationen, Erklärungen zu den Kategorien und bezüglich Accessibility findet ihr in den FAQs.

Innenhof

Unser Schloss bietet in der Mitte einen schönen großen Innenhof, den wir in unsere eigene kleine Chaosstadt verwandeln möchten. Damit unser gemeinsames Dorf gelingen kann, benötigen wir deine und eure Aufbauten. Ein Aufbau kann ein Hackspaceprojekt sein, wie ein zur Bar umgebauter Kastenanhänger, aber auch ein einfacher Festivalpavillon kann eure Präsenz sein. Heurigengarnituren (Tische + Bänke) bekommt ihr dafür von uns zur Verfügung gestellt, genauso wie ein Schild und einen Weg aus Messeteppich.

Kunst und Installationen

Aber nicht nur außen, sondern auch innen haben die dicken Schlossmauern viel Platz, den es zu gestalten gilt. Wir freuen uns daher, wenn ihr uns helft, das Schloss mit Kunstprojekten und anderen interessanten Installationen zu füllen! Egal ob es einzelne Bilder, Ausstellungen aus Elektroschrott, blinkende Lichter oder Vakuumkammern mit Experimenten sind.

Wir haben euch ein paar Fotos des leeren Schlosses und vom Håck ma’s 2024 zur Inspiration hier zusammengetragen:

Egal ob großer Aufbau oder kleines Kunstprojekt, meldet euch bitte bei uns per Mail an stuff@hack-mas.at mit Informationen zur Größe, Stromverbrauch (über 200 W) und anderem Bedarf, damit wir euch einplanen und einen Platz für eure Projekte sicherstellen können! Die Deadline für große Aufbauten ist leider schon vorbei, schreibt uns aber im Zweifelsfall an – wir werden unser Bestes versuchen, noch ein Plätzchen zu finden. Für kleinere Installationen habt ihr bis zum Event Zeit, wobei gute Plätze dann schon vergeben sein werden und wir nur noch bedingt auf eure Wünsche eingehen können.

Dinge passieren nicht von Geisterhand – oder doch?

Unser tolles Event wäre ohne eure Mithilfe nicht möglich. Nur wenn wir alle zusammen helfen, können wir unsere eigene kleine Welt erschaffen. In dieser Welt spuken helfende Hände als Geister herum. Gespenstische Mithilfe ist nicht nur während des Events, sondern auch beim Auf- und Abbau gefragt.

  • Aufbaustart: Samstag, 22. August 2026
  • Abbauende: Dienstag, 1. September 2026

Wenn ihr Zeit habt, uns beim Auf- und/oder Abbau zu helfen, benötigen wir noch ein paar Infos von euch. Tragt euch dafür bitte ins Auf- und Abbauformular ein. Das hilft uns abzuschätzen, wie viel wir kochen sollen (Essen ist wichtig!) bzw. mit wie viel Wesenskraft und ‑motivation wir rechnen können!

Auch am Event wird es gespenstisch und wir verzichten auf ein Engelsystem, wie es von anderen Chaos-Veranstaltungen bekannt ist. Ihr werdet bereits beim Check-in das erste Gespensterboard sehen, wo ihr euch für Schichten auf einer echten Pinnwand eintragen könnt. Sticker mit Namen und Kontaktmöglichkeit zum Eintragen in Schichten und weitere Infos bekommst du am Infopoint.

Kontakt und Info

Falls ihr Fragen habt, meldet euch gerne per E-Mail bei uns: kontakt@hack-mas.at

Wir freuen uns auf eure Einreichungen und auf ein cooles Event am Schloss!

Die Håck ma’s Orga

Website: hack-mas.at
Code of Conduct: hack-mas.at/codeofconduct
Fediverse: @hackmas@chaos.social
Matrix: #hackmasspace:gemeinsam.jetzt
E-Mail: kontakt@hack-mas.at

July 21, 2026 10:00 PM

Metalab

Kellerumzug - Teil 3 (2026-09-03 10:00:00)

Kellerumzug - Teil 3 (2026-09-03 10:00:00)

July 21, 2026 05:00 PM

Kellerumzugsparty (2026-09-03 20:00:00)

Kellerumzugsparty (2026-09-03 20:00:00)

July 21, 2026 05:00 PM