
Wichtig:
Veranstaltungsort ist der Attraktor, Eschelsweg 4, 22767 Hamburg (Altona)
Über den Lötworkshop:
Bei vielen kreativen Elektronik-Projekten spielt das Löten eine entscheidende Rolle. Im Rahmen der Code Week laden wir euch herzlich zu unserem zweistündigen Workshop ein. Nach einer Einführung in die Technik des Lötens, Hinweisen zur Sicherheit, den wichtigsten Tipps & Tricks, sowie Informationen zu dem Bausatz können die Teilnehmer sofort mit den vom Attraktor bereitgestellten Lötkolben loslegen.
Der Workshop endet natürlich erst, wenn alle Bausätze funktionieren und alle Fragen beantwortet sind!
Der Bausatz
Für die Code Week haben wir einen Bausatz, der auch von Einsteigern gut gelötet werden kann.
Anmeldung
Die Anmeldung für den Lötworkshop erfolgt nur via Meetup und ist auf 10 Teilnehmer pro Workshop begrenzt.
Bitte wähle einen der folgenden Termine aus um deine Teilnahme zu registrieren:
Viel Spaß und Erfolg bei deiner Teilnahme!

Der Attraktor e.V. wird bei der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Code Week in Hamburg mit einem eigenen Stand vertreten sein. Dort werden wir den Attraktor vorstellen, verschiedene Mitglieder-Projekte zeigen und einen kleinen Lötworkshop für Jugendliche anbieten.
Schaut mit dem Nachwuchs oder den Enkeln vorbei!
Wo: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, Eingang: Arno-Schmidt-Platz, 20097 Hamburg
Wann: Am 10. Oktober 2026 von 10:00 – 16:00 Uhr
Wer: Axel, Andreas, Sven, Julian,
Was: Vereinsvorstellung, Mitgliederprojekte, Lötworkshop „Attraktor Blinky“
Weitere Infos findet ihr unter: Wenn verfügbar https://hamburg.codeweek.de/….
Wir freuen uns schon auf euch!
Auch Erwachsene wie Ursula von der Leyen selbst werden ihr Alter im Netz nachweisen müssen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO/ANP, Bearbeitung: netzpolitik.org
Verhaltensscanner sollen automatisiert das Verhalten von Menschen auswerten und an die Polizei melden - so wie in unserer fiktiven Montage, die auch Falsch-Positive enthält. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Stefan Zeitz - Montage und Verpixelung: netzpolitik.org
Die Mitglieder von Hackspaces behalten die Bundes- und Landespolitik im Blick. Nicht nur, wenn es um Hackerparagrafen oder Staatstrojaner geht. – Alle Rechte vorbehalten: Hackspace Rostock
Parlamentarische Anhörungen können eine ziemlich formale Angelegenheit sein. Im Innenausschuss des Thüringer Landtags zeigte sich am 27. August, dass sie auch etwas in Bewegung bringen können. padeluun war dort für Digitalcourage als Sachverständiger zum neuen Polizeiaufgabengesetz eingeladen. Dabei ging es um weitreichende neue Befugnisse für Überwachung und automatisierte Datenanalyse.
Die Grundlage für seinen Auftritt war eine Stellungnahme, die Digitalcourage zuvor zum Gesetzentwurf eingereicht hatte. Statt sie noch einmal vorzulesen, konzentrierte sich padeluun darauf, die problematischen Befugnisse anhand konkreter Beispiele und seiner langjährigen Erfahrung mit Überwachung einzuordnen.
Bei automatisierter Videoüberwachung etwa geht es nicht nur darum, ob eine Software Fehler macht. Entscheidend ist, was nach einem Fehler passiert. Ein falscher Treffer ist im Polizeikontext eben keine falsch sortierte Urlaubsaufnahme. Er kann zu Kontrolle, Durchsuchung oder anderen ganz realen Eingriffen führen.
Auch biometrische Suche im Internet und die automatisierte Verknüpfung großer Datenbestände verändern die Qualität staatlicher Überwachung erheblich. Was bislang verstreut und nur mit Aufwand zusammenzuführen war, kann plötzlich automatisiert ausgewertet werden. Aus einzelnen Informationen entsteht ein immer genaueres Bild von Menschen, auch von solchen, die überhaupt nichts falsch gemacht haben.
Für padeluun gehört deshalb eine einfache Frage ins Zentrum der Debatte:
„Wollen wir diese Instrumente auch einer Regierung in die Hand geben, der wir überhaupt nicht vertrauen?“
Denn Polizeigesetze werden nicht nur für die heutige Regierung geschrieben. Die technischen Möglichkeiten, die heute geschaffen werden, sind auch morgen noch da.
Besonders spannend wurde es nach dem Eingangsstatement. In den Rückfragen konnten viele Punkte vertieft werden. Dabei fiel auch ein Satz, von padeluun, der die grundsätzliche Dimension der Debatte ziemlich gut zusammenfasst:
„Auch ein demokratisch beschlossenes Unrecht bleibt ein Unrecht.“
Und tatsächlich setzte die fast den ganzen Tag dauernde Anhörung von zahlreichen Expert.innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Behörden etwas in Bewegung. Im Anschluss erklärten Abgeordnete aus den Reihen der Regierungskoalition, dass die Anhörung sie bei dem Gesetzentwurf ins Zweifeln gebracht habe.
Damit ist die zuvor erwartete Zustimmung zum Gesetzentwurf zumindest infrage gestellt.
Seit der Anhörung haben sich zudem die politischen Verhältnisse im Thüringer Landtag verändert. Die bisherige BSW-Fraktion hat sich aufgelöst. Zehn ihrer ehemaligen Mitglieder gründeten die neue Fraktion „Thüringen.Gerecht“, die gemeinsam mit CDU und SPD die Regierungskoalition bildet. Zusammen verfügt die Koalition allerdings nur über 39 Stimmen und damit über keine eigene Mehrheit im Landtag.
Auch die Ausschüsse wurden infolge der neuen Mehrheitsverhältnisse neu zusammengesetzt. Ob das geplante Thüringer Polizeigesetz in seiner jetzigen Form eine Mehrheit findet und welche Rolle die nach der Anhörung geäußerten Zweifel dabei spielen werden, ist heute noch offener als an jenem Donnerstag.
Aber genau dafür sollten parlamentarische Anhörungen da sein: nicht als Ritual, bei dem anschließend ohnehin alle so abstimmen wie vorher, sondern als Ort, an dem Argumente tatsächlich etwas verändern können.
Wenn das in Erfurt gelungen ist, hat sich die Anhörung mehr als gelohnt.
Ein Dank geht auch an die Aktivist.innen des Bündnisses „ThürPAG stoppen“, die während der Anhörung den ganzen Tag vor dem Landtag protestiert und informiert haben. Das Bündnis organisiert seit Monaten Widerstand gegen die geplante Verschärfung des Polizeigesetzes und sammelt aktuell mit einer Petition Unterschriften gegen den Gesetzentwurf: https://weact.campact.de/petitions/grundrechte-schutzen-polizeiaufgabengesetz-stoppen
Stellungnahme Max Hampel Altheide:
https://digitalcourage.de/blog/2026/stellungnahme-pag-thueringen
Videomitschnitt des Thüringer Landtags (09:36:41 bis 10:23:41):
https://live.thltcloud.de/Veranstaltung/Ausschusssitzung_AfIKL_am_27_08_2026
Artikel bei Netzpolitik:
https://netzpolitik.org/2026/polizeigesetz-thueringen-haben-haben-haben-und-dann-schauen-was-passiert/
ThürPAG stoppen
https://thuerpagstoppen.noblogs.org/
Chan Junis in Gaza, 2024. – CC-BY-SA 4.0: Jefunky
Chan Junis in Gaza, 2024. – CC-BY-SA 4.0: Jefunky
Das jüngste Gericht von Hieronymus Bosch. – Gemeinfrei: Hieronymus BoschHandy, Tablet und Laptop: längst geht ohne nichts mehr. Und die Apps sammeln Daten und tun ihr Möglichstes, um uns nicht mehr loszulassen. Wir zeigen praktisch, wie man sich befreien kann.
Vom 2.-4. Oktober veranstalten der Chaos Computer Club Hamburg und die Wau Holland Stiftung ein Wochenende mit Vorträgen und Workshops, in denen sich alles um die eigene Unabhängigkeit von Großkonzernen, Datensammelkraken und süchtigmachenden Sozialen Netzwerken geht. Mit dabei sind rund 15 Hamburger Institutionen und Gruppen, unter anderen Repaircafés, Stadtteilinitiativen und die Volkshochschule. Der Eintritt ist kostenlos, und man kann für zwei Stunden oder das ganze Wochenende kommen.
Im Dezember 2025 wurde die Initiative Digital Independence Day ins Leben gerufen, um allen Menschen Möglichkeiten zu zeigen, sich von Big Tech unabhängig zu machen: Bessere Messenger, bessere Office-Software, unabhängige Clouds.
An über 100 Orten in Deutschland und darüber hinaus gibt es regelmäßig zum ersten Sonntag im Monat Veranstaltungen mit Vorträgen, Workshops und Austauschformaten. Und auf DIDAY.org gibt es viele Informationen, wie man selbst den Wechsel zu offeneren Alternativen hinbekommen kann.
Marc-Uwe Kling, Mit-Initator des Digital Independence Days: “Als wir vor nicht mal einem Jahr die Idee zum Digital Independence Day hatten, hätten wir nicht zu hoffen gewagt, dass der DID so viel Resonanz und Mithelfende in Deutschland und darüber hinaus finden würde. Die DIDAYS sind ein nächster Schritt, um uns von den Fesseln zu befreien, die Big-Tech uns auferlegt hat.”
Das Ziel ist es, mehr Kompetenz und Mündigkeit im Umgang mit moderner Technik zu vermitteln.
Jochim Selzer, Sprecher Chaos Computer Club: “Ich möchte nicht, dass mich ein Betriebssytemhersteller zwingen kann, meinen vollkommen funktionstüchtigen Rechner wegzuwerfen, nur weil die neue Softwareversion unnötig hohe Hardwareanforderungen stellt. Ich möchte nicht, dass mich ein Anbieter mit günstigen Preisen anlockt und, wenn ich mich tief genug in seine Abhängigkeit begeben habe, die Preise anzieht. Ich möchte nicht, dass ein Softwarehaus den Funktionsumfang meiner bezahlten Software einschränken, die AGB zu meinem Nachteil verändern oder mir den Zugriff auf Cloud und Mail sperren kann, weil das Land, in dem er sich befindet, in demokratische Schieflage geraten ist.”
Am Wochenende vom 2. bis 4. Oktober gibt es diese und noch mehr Themen kompakt: Vorträge, Workshops und Austausch zwischen Interessierten. Neben dem praktischen „Wie“ wollen wir auch über gesellschaftliche und politische Themen reden, wie z.B. den Einfluss von Künstlicher Intelligenz, oder die Digitalisierung von Stadt und Verwaltung in Hamburg. Wir haben dazu den Kultur Palast Harburg (ehem. Rieckhof) als Location gewinnen können. Von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag haben Besucher*innen die Möglichkeit, in Vorträgen und Workshops zu entdecken, wie sie sich unabhängiger machen können. Natürlich ist der Eintritt kostenlos. Das Programm ist abgestimmt auf Menschen, die mehr oder minder spontan für ein paar Stunden vorbeikommen und „mal schauen“ möchten. Unsere Einladung: Bringt euer Laptop, Tablet und Telefon mit, und lasst uns Spaß am Gerät haben!
Das komplette Programm findet sich auf https://didays.de.
Das lästige Insekt. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jin Yeong Kim


















Die Spatzen pfeifen es inzwischen von den Dächern: Der Chaos Computer Club lädt vom 27. bis 30. Dezember 2026 zum 40C3 ein – der größten europäischen Hackerparty, Konferenz und Plattform für Technik, Gesellschaft und Bürgerrechte. Wir sehen den Congress als eine große gemeinsame Bühne und fordern euch daher zum Mitgestalten auf. Der Call for Participation für Vorträge, das Nachtprogramm, Kunst, Punk und Musik startet heute.
Alles wird größer, bunter, schöner. Nach dem Umzug in die Hamburger Messehallen gibt es wieder reichlich Platz für kreative Ideen. Die neue Fläche will natürlich genutzt werden, weshalb wir alle galaktischen Wesen vom 27. bis 30. Dezember 2026 zum 40. Chaos Communication Congress einladen.
Unter dem Motto „Model Citizens” wollen wir gemeinsam neue Modelle für eine Gesellschaft suchen, nachdem die bisherigen modellhaften Bürgerinnen den Planeten in zweifelhaftem Zustand hinterlassen haben. Ansätze dazu gibt es reichlich. So ist der Congress das größte nichtkommerzielle Hackertreffen, organisiert von Freiwilligen, getragen von Tausenden unentgeltlichen Helferinnen sowie über 16.000 Besucherinnen, die das Event nicht passiv konsumieren, sondern aktiv mitgestalten.
Die Zeiten sind rauer geworden. Der Konsens, in einer demokratischen Gesellschaft solidarisch an einer gemeinsamen, besseren Zukunft zu arbeiten, weicht zunehmend dem Modell eines autoritär geführten Staates, in dem die Stärkeren den Schwächeren ihre Vorstellungen aufdrücken. Persönliches Engagement und Verantwortungsgefühl treten hinter dem Ruf nach einer starken Hand zurück, die alles wieder great again werden lassen soll. Die verbliebenen freiheitlichen Kräfte führen Rückzugsgefechte und versuchen nicht mehr, etwas Neues zu schaffen, sondern nur noch Schlimmeres zu verhindern.
Wir sehen das anders, kämpferischer: Der Congress war und ist das Modell dafür, wie es anders sein kann. Unterschiede werden als Bereicherung, das Ungewohnte als Anregung und die gegenseitigen Bedürfnisse als Chance gesehen, ein Miteinander zu schaffen, in dem sich alle wohl und willkommen fühlen.
Für unser traditionsreiches Vortragsprogramm auf dem 40C3 suchen wir einerseits Referentinnen in unserem Call for Content, andererseits rufen wir DJs und Musikerinnen dazu auf, unsere Lounge- und Partybühnen zu bereichern. Künstlerinnen und Gestalter können sich mit Exponaten, Skulpturen und Performances, die keine Bühne benötigen, über unseren Call for Art bewerben. Für unseren Punk-Späti suchen wir Spießgesellen und Komplizen für anarchische und antifaschistische Darbietungen in gewohnt herzlich-rauer Atmosphäre.























