Planet CCC - Blogs and more around CCC, CCC-Hamburg and Attraktor

August 27, 2026

Netzpolitik.org

Autistici/Inventati: USA sanktionieren italienisches Internetkollektiv

Zwei Männer in Anzügen und mit KrawatteHolt gegen das kleine italienische Internetkollektiv den ganz großen Hammer raus: US-Außenminister Marco Rubio (auf dem Bild links) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ABACAPRESS
Die USA setzen ihren Kampf gegen linke zivilgesellschaftliche Projekte in Europa fort. Nun hat es das bekannte Internetkollektiv Autistici/Inventati getroffen. Das wehrt sich gegen die Vorwürfe und Sanktionen.

by Markus Reuter at August 27, 2026 01:18 PM

KI-Befugnisse in Thüringen: Polizeigewerkschaft kritisiert Polizeigesetz

Eine Reihe von Polizist*innen sperrt eine Straße.Polizist*innen in Erfurt. (Symbolbild) CC-BY-NC-SA 4.0: Denis Glismann
Normalerweise freuen sich Polizist*innen über erweiterte Befugnisse. Doch das geplante Thüringer Polizeigesetz geht selbst der dortigen Gewerkschaft der Polizei zu weit. Sie warnt vor den Folgen von KI-gestützter Überwachung und fordert klare Beschränkungen.

by Martin Schwarzbeck at August 27, 2026 11:44 AM

Jugendschutz im Sonderangebot: Meta kauft sich frei

Porträt von Mark ZuckerbergWird durch den Vergleich nicht vor Gericht aussagen müssen: Meta-Chef Mark Zuckerberg. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / PxImages
Vor Gericht hätten mehrere US-Bundesstaaten ein historisches Urteil zum Schutz junger Menschen erstreiten können. Stattdessen haben sie sich auf einen halbgaren Deal mit Meta eingelassen. Neben vielen Milliarden US-Dollar bringt er Jugendschutz mit Ablaufdatum. Ein Kommentar.

by Sebastian Meineck at August 27, 2026 08:09 AM

Polizeigesetz Niedersachsen: „Das vergiftet alles“

Eine Kameradrohne schwebt über der Motorhaube eines Polizeifahrzeuges.Voll von oben herab: Überwachung durch die Polizei Niedersachsen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BREUEL-BILD
Rot-Grün will mit dem neuen Polizeigesetz in Niedersachsen hochinvasive Überwachungsmaßnahmen erlauben. Heute diskutiert darüber der Innenausschuss des Landtages. Opposition sucht man im Parlament vergeblich, doch nun formiert sich Widerstand aus der Zivilgesellschaft.

by Martin Schwarzbeck at August 27, 2026 04:45 AM

August 26, 2026

CCC Hamburg

DIDAY: Karten mit OpenStreetMap

Welche Alternativen gibt es zu großen Kartendiensten wie Google Maps und was können sie leisten?

Navigations-Apps sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die beliebtesten Kartendienste werden von den US-amerikanischen Tech-Konzernen Google und Apple betrieben. Sie sammeln große Mengen persönlicher Daten, deren Verwendung intransparent und schwer nachvollziehbar ist.

OpenStreetMap ist ein offenes Kartenprojekt, das von Freiwilligen gepflegt wird. Unzählige Apps und Webseiten benutzen OpenStreetMap-Daten, um verschiedenste Funktionen zur Verfügung zu stellen, von der alltäglichen Tür-zu-Tür-Navigation über komplexe Suchfunktionen bis hin zu Spezialanwendungen für Interessensgruppen wie Radfahrende, Wanderbegeisterte oder Einzelprojekte.

In diesem Workshop sprechen wir über Gründe zum Wechsel, probieren verschiedene Apps aus und vergleichen die Funktionalität. Am Ende wisst ihr, ob der Wechsel für euch in Frage kommt und wenn ja, welche App für euch am besten geeignet ist, oder Ihr findet eine andere für Euren Anwendungszweck noch besser geeignete App.

Wir beginnen um 14:00 mit einem Kurzvortrag. Anschließend erhaltet ihr die Möglichkeit, mit technischer Unterstützung selbst einige Apps auszuprobieren. Den Abschluss finden wir bis 16:00 mit einer offenen Diskussion.

by skze at August 26, 2026 10:00 PM

Netzpolitik.org

Auf den Punkt: Norwegen will gegen Überwachungsbrillen vorgehen.

Liebe Leser*innen, mein Text des Tages nimmt das US-Unternehmen Persona unter die Lupe. Im Auftrag populärer Plattformen wie LinkedIn oder Etsy kontrolliert es weltweit Millionen Nutzer*innen, bittet sie etwa um Ausweis und Live-Selfies. Im Gegenzug lässt es sich aber kaum in die Karten schauen. Mein Ticker des Tages kommt aus Norwegen: Während deutsche Aufsichtsbehörden bei Überwachungsbrillen auf der Stelle treten, will die norwegische Regierung Maßnahmen ergreifen, etwa ein Verbot biometrischer Gesichtserkennung in der Öffentlichkeit.

by Sebastian Meineck at August 26, 2026 04:00 PM

Ethisches Hacken: Raus aus der Grauzone

Ein Graffiti mit einem Spion, der einen weißen Hut aufhatEthische Hacker:innen werden als "White Hats" bezeichnet – und müssen in Deutschland mit rechtlichen Folgen rechnen, wenn sie IT-Sicherheitslücken melden. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Future Image
Sicherheitsforscher:innen, die auf eigene Faust Lücken in IT-Systemen entdecken und diese verantwortungsbewusst melden, können schnell in die Bredouille geraten. Nun legt die Gesellschaft für Informatik ein Papier dazu vor, wie die überfällige Reform des Computerstrafrechts endlich gelingen könnte.

by Tomas Rudl at August 26, 2026 03:18 PM

Schattendatenbank: Datenschützer mahnen Schufa ab

Lupe schaut auf Schufa-WebseiteDie Datenschützer:innen von noyb schauen bei der Schufa mal genauer hin. (Symbolbild) – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Political-Moments
Die Schufa hält eine Schattendatenbank mit veralteten Daten über Millionen von Menschen vor. Dagegen wehrt sich jetzt die Datenschutzorganisation noyb mit einer Abmahnung – und der Vorbereitung einer möglichen Sammelklage.

by Markus Reuter at August 26, 2026 02:37 PM

Postident mit AutoID: Deutsche Post trainiert ihre KI mit Ausweisfotos

ein Greifarm in einem Automaten voller KuscheltiereDie Deutsche Post greift sich personenbezogene Daten von Ausweis und Gesichtsscan. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Unsplash / Muhammad Irfan; Bearbeitung: netzpolitik.org
Um sich online auszuweisen, können Kund:innen das Postident-Verfahren nutzen. Bei einer der Varianten sollen sie ihre Daten für KI-Training freigeben. Laut Deutscher Post ist das freiwillig, doch Nutzer:innen sehen das anders.

by Esther Menhard at August 26, 2026 12:58 PM

Metalab

Weg von BigTech (2026-09-06 15:00:00)

Weg von BigTech (2026-09-06 15:00:00)

August 26, 2026 11:00 AM

Netzpolitik.org

Smart Glasses: Petition gegen „Spanner-Brillen“ sammelt mehr als 180.000 Unterschriften

Werbeplakat an einer Bushaltestelle mit der Aufschrift 'The biggest advance in pervert technology since the trenchcoat' und einem Bild von einer Brille mit dem Text 'Hey Meta, start filming' sowie dem Schriftzug 'AI glasses | Meta'Fake-Werbeplakat an einer Bushaltestelle. – Alle Rechte vorbehalten: Everyone Hates Elon
Der Protest gegen Smart Glasses nimmt Fahrt auf. Eine Petition fordert das Verbot solcher Überwachungsbrillen, die heimliches Filmen ermöglichen – und mit denen schon jetzt Menschen belästigt werden.

by Markus Reuter at August 26, 2026 10:27 AM

LinkedIn, Etsy, Roblox: Wer dein Gesicht scannt, wenn du dich online verifizierst

Eine Person schaut lächelnd auf ihr Handy, während das Handylicht auf ihr Gesicht fällt und es in Abgrenzung zur dunklen Umgebung stark beleuchtet.Wer steckt hinter der Verifizierung? Auf den ersten Blick nicht erkennbar und das ist gewollt. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Indiapicture
Beim Verifizieren des eigenen Profils oder Alters auf vertrauten Plattformen geben Nutzende sensible biometrische Informationen an dritte Unternehmen weiter. Eines dieser Unternehmen ist das US-amerikanische Persona, dessen Prüfungen weit über bloße Identitätskontrollen hinausgehen.

by Timur Vorkul at August 26, 2026 08:14 AM

CCC e.V.

Polizeigesetz: Auch Thüringen will tief in den Überwachungswerkzeugkasten greifen

Gesichtserkennung, Verhaltensscanner, automatisierte Datenanalyse: Die thüringische Landesregierung plant, die polizeilichen Befugnisse zur Gefahrenabwehr ganz erheblich auszuweiten. Wir veröffentlichen eine gemeinsame Stellungnahme zum Polizeiaufgabengesetz.

by hej at August 26, 2026 06:30 AM

August 25, 2026

Netzpolitik.org

Brasilianische Präsidentschaftswahl: Facebook lässt Wahlwerbung mit Desinformation zu

Luiz Inacio Lula da Silva vor einer Menge, die Kameras auf ihn richtetBrasiliens Präsident Luiz Inacio Lula da Silva tritt zur Wiederwahl an (Archivbild). – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Xinhua
Amnesty International hat erfolgreich getestet, dass Facebook Wahlwerbung mit Falschinformationen in Brasilien ausspielen würde. Das Unternehmen würde damit gegen eigene Regeln und brasilianische Gerichtsbeschlüsse verstoßen.

by Rika Baack at August 25, 2026 04:33 PM

Kritik an Deutschland-App: Menschenzentrierte Verwaltung statt vorgeschaltetem Chatbot

Karsten Wildberger lächelnd im HalbprofilDigitalminister will Kontakt der Bürger:innen zur Verwaltung über einen Chatbot kanalisieren. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / photothek
Bürger:innen sollen einen zentralen Zugang zur Verwaltung bekommen, und zwar mit der Deutschland-App. Digitalminister Karsten Wildberger setzt dabei auf generative KI. Der Koalitionspartner kritisiert, dass der Chatbot die Probleme der Verwaltungsdigitalisierung nicht löst, so ein internes Positionspapier der SPD, das wir veröffentlichen.

by Esther Menhard at August 25, 2026 02:21 PM

August 24, 2026

Chaostreff Dortmund

ChaosCouch #092026 Freifunk

Termin: 04.09.2026 19:30 Uhr

Freifunk ist ein offenes, unzensiertes Netz, an dem alle ohne Anmeldung teilnehmen können. Wer mit einem WLAN-fähigen Gerät in Reichweite eines Freifunk-Routers ist, kann über diesen Router ohne Anmeldung ins Internet.

Zu dieser ChaosCouch besucht uns Freifunk Dortmund, erzählt über Ihr Projekt als Teil der Freifunk Community, digitalem Ehrenamt und wie ihr selber zum Wachsen des Freifunknetzes beitragen könnt.

by luca at August 24, 2026 06:42 PM

Netzpolitik.org

Erzwungene "Grenzpartnerschaft": Abkommen zum US-Datenzugriff auf der Zielgeraden

Flughafenhalle von obenNeue "Grenzpartnerschaft": Wollen Staaten noch die Visafreiheit für ihre Bürger*innen, müssen sie den USA in Zukunft Daten offenlegen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / TheNews2
Die USA fordern von Partnerstaaten weitreichenden Zugriff auf deren Polizeidatenbanken, die EU-Kommission verhandelt dazu ein Rahmenabkommen. Nun liegt ein neuer Entwurf vor. Max Schrems kritisiert die enthaltenen Regelungen.

by Matthias Monroy at August 24, 2026 01:31 PM

Überwachung im ÖPNV: Mit dieser Realsatire führte Bremen Verhaltensscanner ein

Eine Kamera an einer Wand.Videoüberwachung in einer Bremer Tram. Ein Drittel der Fahrzeuge wird mit Verhaltensscanner-Software aufgerüstet. CC-BY-NC-SA 4.0: Lucas Fiola
Die Bremer Straßenbahn AG wollte eigentlich gar keine automatisierte Verhaltenskontrolle, das System war nur gerade im Angebot. Ohne Plan und Ahnung von Persönlichkeitsrechten startete der Einsatz. Die Datenschutzaufsicht hat grundsätzliche Bedenken.

by Rika Baack at August 24, 2026 11:19 AM

Kriminalitätsbelastung in Berlin: Problematisches Herrschaftswissen

Ein Panoramabild von Berlin mit dem Fernsehturm in der Mitte.Wo in Berlin wie viele Straftaten welcher Art verübt werden, ist Herrschaftswissen von Landesregierung und -polizei. – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Jonas Tebbe
Ob Gegenden in Berlin mit Videokameras und Verhaltensscanner überwacht werden dürfen, hängt davon ab, ob sie als kriminalitätsbelastet gelten. Die Datengrundlage zur Einstufung ist allerdings Herrschaftswissen. Ein Zahlendreher der Polizei zeigt, wie problematisch das ist.

by Martin Schwarzbeck at August 24, 2026 08:16 AM

CCC Zuerich

Beschwerde zur Teilrevision der Datenverarbeitung der Polizei Zürich

Vergangenen März wurde im Zürcher Kantonsrat über die Teilrevision des Polizeigesetzes entschieden (Geschäft im Zürcher Kantonsrat). Der CCCZH versteht das Bedürfnis der Polizei, dass sie sich ihre Arbeit erleichtern möchten, doch zu welchem Preis? Wir vermuten auch eine gute Portion “Gutgläubigkeit” in der Politik. Man könnte es auch Unwissenheit der Tragweite nennen. Mit dieser Teilrevision wird die Zürcher Polizei ermächtigt, präventiv und ohne expliziten Verdacht Daten von Personen zu sammeln, diese mit anderen Polizeikorps auszutauschen, in internen Foren zu diskutieren und mithilfe von KI-Analysesystemen zu verarbeiten.

August 24, 2026 12:00 AM

August 23, 2026

Metalab

Lockpicking-Besprechung (2026-08-24 18:00:00)

Lockpicking-Besprechung (2026-08-24 18:00:00)

August 23, 2026 08:00 PM

CCC Koeln

OpenChaos: Nix in Theorie und Praxis

Ein Rundumschlag zur funktionalen Programmiersprache Nix und dem dazugehörigen Paketmanager und Betriebssystem am Donnerstag dem 27.08.2026 im C4.

by c4 at August 23, 2026 06:00 PM

Netzpolitik.org

Verhaltensscanner in Berlin: Harte Kritik an der KI-Überwachung

Eine KuppelkameraDie erste von vielen: Etwa 30 Kameras werden hier am Kottbusser Tor installiert – und mit einer Verhaltenserkennungs-Software verknüpft. Weitere Orte sollen folgen. CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.org
Am Sonntag begann die Installation von Kameras, mit denen die Berliner Polizei die automatisierte Verhaltensanalyse einführen will. An dem Überwachungsprojekt gibt es massive Kritik aus Nachbarschaft, Wissenschaft und Politik.

by Martin Schwarzbeck at August 23, 2026 09:44 AM

Verhaltensscanner in Berlin: Jetzt beginnt die automatisierte Überwachung

Ein Mensch steht auf einer Hebebühne am Kottbusser Tor.Am Sonntag Vormittag wurden die ersten Videokameras am Kottbusser Tor angebracht. CC-BY-ND 4.0: netzpolitik.org
Am Kottbusser Tor in Berlin werden seit Sonntag rund 30 Überwachungskameras installiert und an ein KI-System angeschlossen, das prüft, wer artig ist und wer nicht. Weitere Areale sollen folgen. Menschen, die sich regelmäßig am Kotti aufhalten, sind von dem Überwachungsprojekt überrascht.

by Martin Schwarzbeck at August 23, 2026 08:00 AM

Breakpoint: Aufruf zu digitalem Ungehorsam

Bild eines Gefängnisses mit Turm in der Mitte, von dem aus man alles sehen kann.Wann wird dein Wohnzimmer zum Panopticon? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / UIG
Überwachung ist ein mächtiger Zensor, der uns gehorsam werden lässt. Selbst dann, wenn sie gar nicht stattfindet. Deshalb ist jetzt die Zeit für mehr Kritik und Aufmüpfigkeit.

by Carla Siepmann at August 23, 2026 06:06 AM

August 22, 2026

Netzpolitik.org

KW 34: Die Woche, in der wir auf die Rückkehr des Urlaubs-Kanzlers warten

Die 34. Kalenderwoche geht zu Ende. Wir haben 13 neue Texte mit insgesamt 94.048 Zeichen veröffentlicht. Willkommen zum netzpolitischen Wochenrückblick.

by Markus Reuter at August 22, 2026 05:43 AM

Intransparente Rechenzentren: „Ein Armutszeugnis für die Bundesregierung“

Ein Plakat mit Werbung für einen Rechenzentrumsneubau von Microsoft, Schriftzug: "KI für Deutschland", im Hintergrund zwei BaggerarmeUmkämpfte Informationen: Wie viel Strom und Wasser verbrauchen Rechenzentren? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Panama Pictures
Rechenzentren verbrauchen viel Strom und Wasser. Wie viel genau, soll im Einzelnen jetzt erstmals im Nationalen Rechenzentrumsregister nachvollziehbar sein. Doch Julian Bothe von AlgorithmWatch warnt: Die Daten sind grob unvollständig und die Transparenz soll auf Druck von Big Tech wieder eingeschränkt werden.

by Ingo Dachwitz at August 22, 2026 05:41 AM

August 21, 2026

Netzpolitik.org

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Diese antifaschistischen Maßnahmen haben die Parteien im Programm

Frontransparent einer Demo: "Nie wieder ist jetzt"Demo gegen Rechtsextremismus in Rostock. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BildFunkMV
Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt, die AfD wird voraussichtlich stärkste Kraft. Hier zeigen wir, mit welchen Ideen die übrigen Parteien der Bedrohung von rechts begegnen wollen.

by Martin Schwarzbeck at August 21, 2026 11:14 AM

August 20, 2026

Netzpolitik.org

Mit Urheberrecht gegen offene Daten: Bayern verliert gegen Open-Data-Aktivisten

Blick von oben auf eine Siedlung mit Straßen, von Wiesen und Bäumen umringtBayern will, dass Nutzer:innen für Geodaten bezahlen. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Unsplash / Nathan Queloz
Weil er von Behörden veröffentlichte Geodaten weiterverbreitet hat, ging der Freistaat Bayern hart gegen den Entwickler Markus Drenger vor. Nun hat der Aktivist vor Gericht Recht erhalten und warnt trotzdem vor einem Schaden für die Open-Data-Bewegung. Entscheidende Fragen blieben offen.

by Esther Menhard at August 20, 2026 12:30 PM

August 19, 2026

Netzpolitik.org

Heimliches Filmen: Kann man Überwachungsbrillen verbieten?

Mensch hält Brille in die KameraDie Ray-Ban Wayfarer: das Modell mit Kamera ist von einer herkömmlichen Brille kaum zu unterscheiden. – Alle Rechte vorbehalten: MAGO / anke waelischmiller
In Deutschland mehren sich die Stimmen, die wegen der heimlichen Überwachung ein Verbot der KI-Brillen fordern. Doch vorerst wird der Vormarsch von Metas Brille wohl nicht von Behörden gestoppt.

by Chris Köver at August 19, 2026 12:26 PM

Verfassungswidrig: Was der Stopp des französischen Social-Media-Verbots bedeutet

Porträt von Emmanuel MacronWollte dem Social-Media-Verbot seinen Stempel aufdrücken: Emmanuel Macron. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / Political-Moments; Bearbeitung: netzpolitik.org
Das jüngst in Frankreich beschlossene Social-Media-Verbot für Minderjährige ist aus mehreren Gründen verfassungswidrig. Hier erklären Jurist*innen, welche Spielräume Präsident Emmanuel Macron noch hat – und was das für Deutschland heißt.

by Sebastian Meineck at August 19, 2026 09:59 AM

KI in der Migrationsverwaltung: „Es geht um Entscheidungen über Menschenleben“

Zwei Richtungsschilder zum BAMF und zur Zentralen Ausländerbehörde, im Hintergrund ein Kastanienbaum.Bei Asylanträgen und Visa soll mehr KI zum Einsatz kommen. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / BeckerBredel
Ein geplantes Gesetz soll mehr Automatisierung in BAMF, Ausländerbehörden und Co. bringen. Die Integrationsbeauftragte begrüßt den KI-Einsatz in der Migrationsverwaltung. Doch Menschenrechtsorganisationen warnen vor Diskriminierung und Entscheidungen über Menschenleben.

by Anna Biselli at August 19, 2026 08:20 AM

Metalab

Do-It-Blind (DIB) (2026-10-19 16:00:00)

Do-It-Blind (DIB) (2026-10-19 16:00:00)

August 19, 2026 08:00 AM

Do-It-Blind (DIB) (2026-09-21 16:00:00)

Do-It-Blind (DIB) (2026-09-21 16:00:00)

August 19, 2026 08:00 AM

Netzpolitik.org

Argentinien: Überwachung mit der Kettensäge

Mann in Anzug mit Locken und sonderbaren Kotletten und einer Motorsäge in der HandSetzt die Motorsäge auch an der Privatsphäre an: Argentiniens Präsident Javier Milei. – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / ZUMA Press Wire
Argentinien baut die Massenüberwachung aus – sowohl politisch wie technisch. Ein neuer Bericht von Amnesty International beklagt deswegen erhebliche Gefahren für Meinungs- und Versammlungsfreiheit in dem südamerikanischen Land.

by Markus Reuter at August 19, 2026 03:00 AM

August 18, 2026

Netzpolitik.org

Absurde Entscheidung: Kartellamt verpflichtet Apple zu manipulativem Design

Müllsäcke und eine MülltonneNutzer:innen müssen sich demnächst bei Apple wieder durch manipulativen Informationsmüll wühlen, wenn sie kein Tracking wollen. (Symbolbild) – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Carl Campbell
Wer ein Apple-Gerät hatte, wurde in der Vergangenheit recht gut vor dem Zugriff der Werbebranche gewarnt. Nach einem auch von deutschen Zeitungsverlagen angestrengten Verfahren beim Kartellamt wird der Schutz nun verwässert – mit klaren Nachteilen für die Nutzer:innen. Ein Kommentar.

by Markus Reuter at August 18, 2026 01:17 PM

Polizei und Verfassungsschutz: Was bei einer Machtübernahme durch Rechtsextreme droht

Zwei Polizist:innen, zu sehen sind ihre Rückennummern, die mit "ST" für Sachsen-Anhalt beginnen.Wie würde die AfD mit der Polizei umgehen, wenn sie an der Macht wäre? – Alle Rechte vorbehalten: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Würde die AfD ein Bundesland regieren, hätte sie eine Reihe von Möglichkeiten, den Sicherheitsapparat in ihrem Sinne neu auszurichten. Doch Demokrat*innen stehen dem nicht hilflos gegenüber. Wir haben mit dem Rechtswissenschaftler Markus Thiel darüber gesprochen, welche Gefahren eine potenzielle Machtübernahme birgt und was man dagegen tun kann.

by Anna Biselli at August 18, 2026 09:12 AM

August 17, 2026

Metalab

Infrastrukturhackathon (2026-11-28 09:00:00)

Infrastrukturhackathon (2026-11-28 09:00:00)

August 17, 2026 07:00 PM

Konspiratives Geheimtreffen (2026-09-17 18:30:00)

Konspiratives Geheimtreffen (2026-09-17 18:30:00)

August 17, 2026 07:00 PM

Netzpolitik.org

Protest: Künstler verwirrt KI-Überwachung mit Hypnose-Shirt

Mann mit kurzärmligem Hemd mit grün-rotem Muster und dunklen Shorts steht vor dem U-Bahnhof Kottbusser Tor in BerlinLaut dem Künstler kann das T-Shirt Erkennungssoftware verwirren. – Alle Rechte vorbehalten: Simon Weckert
Ein Künstler zeigt mit einem besonderen Hemd, wie automatische Videoüberwachung ausgetrickst werden kann. Es geht ihm dabei weniger um den Trick an sich, als um grundsätzliche Kritik an der invasiven und intransparenten Technologie.

by Markus Reuter at August 17, 2026 02:56 PM

digitalcourage

Das Gedächtnis des Internets

Das Gedächtnis des Internets
Internet Archive
Max Hampel Altheide

Das Internet Archive ist die größte frei zugängliche Sammlung digitaler Inhalte im Netz. Seit 1996 sammelt die gemeinnützige Organisation aus San Francisco Bücher, Zeitschriften, Videos, Software und Webseiten. Ihr bekanntestes Werkzeug ist die Wayback Machine. Sie speichert frühere Versionen von Webseiten und hält sie zugänglich. So lassen sich öffentliche Aussagen auch dann noch nachprüfen, wenn die ursprüngliche Seite längst verändert oder gelöscht wurde. Mehr als eine Billion Seiten sind dort in verschiedenen Versionen gesichert.

Auch wir stützen uns auf das Internet Archive

Solche Kopien nutzen wir bei Digitalcourage regelmäßig selbst. Für Recherchen sichern wir den aktuellen Stand einer Website, damit sich später nachvollziehen lässt, worauf sich unsere Angaben stützen. In unseren Büchern zitieren wir gespeicherte Seiten, weil Links von Nachrichtenportalen mit der Zeit ins Leere führen oder sich Inhalte verändern können.

Das Internet Archive hilft uns zudem in Stellungnahmen an die Politik. Über die Wayback Machine verlinken wir dort ältere Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts und sichern so den Zugriff auf die zitierte Fassung. Auch für die BigBrotherAwards sichern wir dort regelmäßig den Stand von Websites. Denn nach der Preisverleihung versuchen Preisträger immer wieder, problematische Inhalte zu ändern oder ganz verschwinden zu lassen. Ist der frühere Stand aber bereits im Internet Archive gesichert, lassen sich solche Änderungen weiterhin nachvollziehen.

Wo Fakten plötzlich verschwinden

Wie wichtig eine unabhängige Archivierung des Netzes ist, zeigt sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump. Allein in den ersten Wochen seiner zweiten Amtszeit verschwanden über 8.000 Webseiten und etwa 3.000 Datensätze mehrerer US-Bundesbehörden. Betroffen sind vor allem Umwelt- und Gesundheitsthemen, aber auch Menschenrechtsdaten sowie Forschungsergebnisse zu LGBTQ-Themen und HIV. Ein Gericht ordnete inzwischen die teilweise Wiederherstellung mehrerer CDC- und FDA-Seiten an. Ob und in welcher Form solche Inhalte langfristig öffentlich zugänglich bleiben, ist damit jedoch nicht gesichert. Für solche Fälle archiviert das End of Term Web Archive seit 2008 zum Ende einer US-Präsidentschaft die Webauftritte von Bundesbehörden. Dabei kommt die Infrastruktur des Internet Archive zum Einsatz. Werden Seiten nicht archiviert, lässt sich später nicht mehr nachvollziehen, was dort stand.

Wenn Verlage das Archiv aussperren

Über 340 lokale US-Nachrichtenportale schränken mittlerweile den Zugriff des Crawlers der Wayback Machine ein. Große Häuser wie die New York Times, Le Monde und El País gehören dazu, ebenso Reddit. Gleichzeitig nutzen diese Redaktionen den Dienst selbst, um frühere Fassungen fremder Webseiten zu prüfen und Änderungen an Behörden- oder Unternehmensseiten nachzuweisen.

Der Grund dafür liegt vor allem im Kampf gegen KI-Scraping: Die Verlage befürchten, dass KI-Unternehmen über archivierte Fassungen an Inhalte gelangen, deren direkten Zugriff sie für KI-Crawler bereits gesperrt haben. Damit erschweren sie jedoch zugleich, dass frühere Versionen ihrer eigenen Seiten archiviert und später überprüft werden können. Für Journalist.innen, Wissenschaft und Organisationen wie Digitalcourage können damit wichtige Quellen für Recherchen und Dokumentation verloren gehen.

Selbst archivieren in einer Minute

Jede Person kann mit wenigen Klicks zum Erhalt dieses digitalen Gedächtnisses beitragen.

  1. Geben Sie die gewünschte Internetadresse auf archive.org/web im unteren rechten Bereich unter Save Page Now ein.
  2. Klicken Sie den Button SAVE PAGE an.
  3. Ab diesem Moment lässt sich die gesicherte Fassung über die Wayback Machine abrufen. Save Page Now speichert jeweils eine einzelne Seite pro Aufruf. Wer mehrere Unterseiten dauerhaft festhalten will, wiederholt den Vorgang für jede Adresse einzeln.


Gedächtnis braucht Unterstützung

Digitale Inhalte lassen sich leise ändern oder löschen. Das Internet Archive macht diese Veränderungen sichtbar. Eine solche unabhängige Infrastruktur kostet Geld und ist auf Unterstützung angewiesen. Unterstützen Sie das Internet Archive direkt, wenn Sie dazu beitragen wollen, das digitale Gedächtnis des Netzes zu bewahren. Wer kontrolliert, was im Netz erhalten bleibt, entscheidet auch, woran wir uns als Gesellschaft morgen noch erinnern können.

Jana Berthold
Aufmacherbild
Bild
Screenshot von der Startseite des Internet-Archivs.

by Max Hampel Altheide at August 17, 2026 02:52 PM

Netzpolitik.org

Polizeigesetz Schleswig-Holstein: „Direkt aus dem Roman 1984“

Eine Demonstration, begleitet von Polizisten. Auf einem Schild steht: "Police is watching you".Protest gegen die Polizeigesetz-Erweiterung in Kiel. – Alle Rechte vorbehalten: Polizeigesetz SH stoppen, Bearbeitung netzpolitik.org
Das neue Polizeigesetz von Schleswig-Holstein soll eines der härtesten Deutschlands werden. Die Gruppe Freiheitsfoo analysiert es in einem 22-seitigen Gutachten. Ihr Ergebnis: Der Entwurf ist eine Bedrohung für die Demokratie.

by Martin Schwarzbeck at August 17, 2026 02:11 PM

Bundeskartellamt: Apple muss Tracking-Schutz anpassen

eine Hand hält ein entsperrte iPhoneStreit um das Tracking auf iPhones – Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com: Bagus Hernawan
Werbefirmen und Zeitungsverlagen war Apples Tracking-Schutz für iPhones schon lange ein Dorn im Auge. Nun hat das Kartellamt entschieden, dass der Konzern das System deutlich anpassen muss. Für Nutzer:innen bedeutet das wohl längere und kompliziertere Einwilligungs-Abfragen.

by Ingo Dachwitz at August 17, 2026 12:20 PM

Bezahlkarten für Geflüchtete: „Hoffentlich geht diesmal alles gut“

Eine Schale Trauben auf einem Kassenband.Mit der Bezahlkarte wird schon der Kauf von ein paar Trauben zum Abenteuer (Symbolbild). CC-BY-NC-SA 4.0: netzpolitik.org
Immer mehr Asylbewerber*innen müssen zum Bezahlen spezielle, stark funktionsbeschränkte Karten benutzen. Wir haben eine Betroffene bei einem Einkauf begleitet. Ihr Beispiel zeigt, wie kompliziert und oft demütigend das Leben mit diesen Karten ist.

by Martin Schwarzbeck at August 17, 2026 05:43 AM

August 15, 2026

CCC Media

Lightning Talks v2 (froscon2026)

Lightning Talks sind 5-Minuten kurze Vorträge zu einem beliebigen Thema das für Besucher*innen der FroSCon interessant sein könnte. Es muss nicht unbedingt um ein ein von Dir entwickeltes Open-Source-Projekt gehen ...

Vielleicht gibt es etwas, bei dem auf Arbeit immer im Hilfe gebeten wirst? Dann red' darüber!

Oder Du hast grad etwas gelernt das Dich richtig weitergebracht hat? Dann red' darüber!

Oder Du knobelst immernoch an einem Problem und kommst nicht weiter? Dann red' darüber!

Du musst keine Folien vorbereiten - aber wenn Du welche hast ist das auch OK!

Du glaubst Du kannst keinen Lightning Talk halten?

  • "Alle kennen doch bereits DAS EINE DING"
    • Nein - tun sie nicht.
    • Ja, glauben Sie, aber Du kennst es besser und die anderen können von Dir noch was lernen!
    • Und selbst wenn, dann ist es manchmal auch sehr interessant zu hören, wie andere etwas erklären.
  • "Ich bin kein Experte in irgendwas."
    • Wir wissen alle mehr als wir glauben.
    • Du musst auch kein Experte sein - wenn Du Dich für etwas konkretes interessierst, kannst Du locker 5 Minuten anderen etwas darüber erzählen!
    • Und selbst wenn nicht: dann mach einfach einen Vortrag für 1 Minute!
  • "Ich trau mich nicht vor anderen Leuten zu reden."
    • Ja, das mag stimmen - aber wenn Du Dich für 5 Minuten (oder auch nur 1 Minute ) traust, dann ist das eine Super Leistung auf die Du stolz sein kannst!
    • Bei der FroSCon sind alle neugierig darauf was andere zu sagen haben und wir gehen rücksichtsvoll miteinander um - insbesondere wenn Du Dich zum ersten Mal auf die Bühne traust!
    • Jeder*r ist aufgeregt vor Publikum zu sprechen - selbst diejenigen, von denen man das nicht denkt.
    • Außerdem musst Du nicht unbedingt reden ...
  • "Ich hab eine Idee, aber die ist bestimmt nicht gut ... "
    • Die Idee ist besser als Du denkst!
    • Gibt es überhaupt schlechte Ideen bei Lightning Talks? :)

Um Dich für einen Lightning Talk anzumelden, komm zur Information neben der Mensa. Dort steht ein Flipchart auf dem Du Dich eintragen kannst. Wenn Du Fragen hast oder einen Technik-Check machen willst, wende Dich an @theuni@social.tchncs.de

Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3691.html

Video:froscon2026-3691-deu-Lightning_Talks_v2_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Spec Driven Development with Spec Kitty (froscon2026)

Agents are invading modern software development. The gap between what we whisper into the black box (our Intent) and what we actually ship (the 100K LOC we didn't read) can be costly. Software teams are asking the question "Does this work on my legacy codebase with 3M lines in an ancient language?" This talk introduces spec-driven development: a methodology where clear, executable specifications become the north star of your development process, and the cognitive load of reviewing agentic output shifts left. How does Spec Kitty streamline this approach, and what limitations have we found regarding old code, complex code, or working in restricted and regulated environments? How can software teams safely adopt a new agentic-guided paradigm safely, and ship with confidence? Whether you're working on a team of one or managing distributed developers, you'll learn how to: * Write specifications that guide implementation and prevent ambiguity * Create governance Doctrine that keeps agents on the rails * Direct human intelligence into the part of the software development lifecycle where it matters the most * Safely start an agentic loop that can run for hours or days and produce a result you're comfortable with I'm the creator of Spec Kitty, an MIT licensed Python CLI, and I'll show you live examples of how it is being used today, from solo developers to Fortune 500 companies launching critical initiatives. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3679.html

Video:froscon2026-3679-eng-Spec_Driven_Development_with_Spec_Kitty_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

KDE Linux, BuildStream and Hope (froscon2026)

In this presentation I'll discuss the ongoing port of KDE Linux to use BuildStream. Rather than describing the work done and to be done, we'll discuss the why, the difficulties this brings and what kind of opportunities does it unveil. Furthermore, we'll discuss the implications to the end user of using an overly immutable root file system and what kind of restrictions does this impose on the design of the operating system as well as how these can be challenged in order to continue having powerful operating systems for our users and developers alike. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3677.html

Video:froscon2026-3677-eng-KDE_Linux_BuildStream_and_Hope_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

KDE at 30: Looking Both Ways (froscon2026)

A look back and forward into KDE's life. This year 2026, KDE turns 30! After three decades, this project born in Tübingen is not only alive but bigger than ever. We will take a look back into its history, discuss what it stands for nowadays and where it's going in the future. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3676.html

Video:froscon2026-3676-eng-KDE_at_30_Looking_Both_Ways_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

shutdown (froscon2026)

Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3675.html

Video:froscon2026-3675-eng-shutdown_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Neues von Collabora Office und Collabora Online (froscon2026)

Dieser Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Open-Source Office-Anwendung Collabora Office. Dieser Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Open-Source Office-Anwendung Collabora Office. Von einem der Gründer des LibreOffice Projekts gibt es einen Parforce-Ritt durch die zahlreichen Entwicklungen und Verbesserungen in den Anwendungen, sowie die Ideen und Motivationen für die Entwicklung der neuen Desktop-Anwendungen. Weiterhin beleuchten wir die wachsende Bedeutung der digitalen Souveränität, und welche zentrale Rolle Office-Suiten dabei spielen. Anhand konkreter Migrationsprojekte, wie beispielsweise in Schleswig-Holstein und beim österreichischen Militär, werden wir untersuchen, wie öffentliche Einrichtungen ihre Abhängigkeit von proprietären Anbietern durch die Einführung offener Standards wie ODF und Open-Source-Lösungen verringern. Dazu gehört die Wiedererlangung der Kontrolle über Dokumentformate, Aktualisierungszyklen und Datenflüsse sowie die umfassenderen Herausforderungen, die mit solchen Umstellungen einhergehen. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3657.html

Video:froscon2026-3657-deu-Neues_von_Collabora_Office_und_Collabora_Online_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Verkuppeln unter Linux (froscon2026)

Eine Vorstellung des Linux-Treibermodells mit Schwerpunkt auf die Verfolgung von Abhängigkeiten und wie man dessen Probleme mit Tools wie ftrace, dev_err_probe, oder fw_devlink debuggen und beheben kann. Geräte stellen sich vor. Treiber schauen ob sie zu den Geräten passen. Was auf den ersten Blick einfach erscheint, kann im alltäglichen System-on-Chip-Betrieb recht kompliziert sein: Geräte können sich weigern, was über sich Preis zu geben, erfordern einen Tanz, bevor sie ansprechbar sind, oder weisen – unter Umständen zirkuläre – Abhängigkeiten zu anderen Geräten auf. Wird dies nicht berücksichtigt, hat man unverkuppelte Geräte, verzögerte Erkennungsvorgänge und – wenn man wirklich Pech hat – Laufzeitprobleme bis hin zum Hardware-Schaden. Ahmad ist über eine ganze Reihe solcher Probleme gestolpert, sei es während initialer Hardware-Inbetriebnahmen, nach Kernel-Updates oder bei der Portierung von Linux-Treibern zum barebox-Bootloader. In seinem Vortrag stellt er das Linux-Treibermodell vor mit Schwerpunkt auf die Verfolgung von Abhängigkeiten und erläutert, wie man Probleme mit Tools wie ftrace, dev_err_probe, oder fw_devlink debuggt und behebt. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3655.html

Video:froscon2026-3655-deu-Verkuppeln_unter_Linux_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Bringing back the Open in Open Source: (Re-)Building Community after forks and acquisition (froscon2026)

Open source projects get forked. They get acquired. They lose contributors, fracture communities, and sometimes quietly stop being open in a meaningful sense. This talk uses ownCloud's history as an honest case study in what goes wrong and what it actually takes to fix it. We'll cover the real lessons from operating a major project without proper open governance, what prompted a course correction, and the concrete steps taken since, in trying to rebuild contributor trust without hiding behind community-washing language. The phrase "open source" carries a lot of weight, and not all of it is as open and honest as it should be. A project can be open source by license and still be effectively closed in every way that matters to contributors: opaque roadmaps, decisions made behind closed doors, community input that gets acknowledged and ignored. ownCloud knows some of this firsthand. This talk is a case study, not a redemption arc. We'll start with ownCloud's origins and the context that led to the 2 forks (one of the more significant splits in the self-hosted software space), then trace what a decade of incomplete open governance actually costs a project: contributor drift, community distrust, and the kind of reputational debt that doesn't show up on any balance sheet until you try to spend it. The second and thrid parts are about what changed. Kiteworks took on commercial stewardship of ownCloud and faced a choice that a lot of companies in similar positions avoid making clearly: keep doing what wasn't working, or build something more honest. This section will also cover the Community Advisory Board model we're building toward. This isn't a talk for people who want reassurance that open source is fine. It's for developers, OSPO practitioners, and anyone involved and intersted in open source projects that have gone through acquisition or a fork and are trying to figure out what "working in the open" actually means when there's a commercial entity at the center. The lessons from ownCloud are specific and sometimes unflattering. That's the point. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3654.html

Video:froscon2026-3654-eng-Bringing_back_the_Open_in_Open_Source_Re-_Building_Community_after_forks_and_acquisition_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

npm install und plötzlich haftbar (froscon2026)

Im September 2025 genügte eine einzige Phishing-Mail an einen npm-Maintainer, um binnen rund 16 Minuten Schadcode in 18 zentrale Pakete mit über 2 Milliarden Downloads pro Woche einzuschleusen. Wem können wir noch trauen, wenn wir gemeinsam an Open Source Software arbeiten? Der Cyber Resilience Act gibt darauf eine regulatorische Antwort, mit ersten Pflichten schon ab September 2026. Der Vortrag erklärt verständlich, was der CRA von Herstellern und der gesamten Lieferkette verlangt und was er konkret für Open Source Software bedeutet: die neue Rolle des Open-Source-Stewards und die Pflicht zur maschinenlesbaren Software-Stückliste (SBOM).

Eine Phishing-Mail, eine übernommene Maintainer-Identität, rund 16 Minuten bis zum verteilten Schadcode – und 2,5 Millioen Downloads betroffen: Der npm-Vorfall um chalk und debug im September 2025 war nur einer von mehreren Lieferkettenangriffen dieses Jahres. Niemand hatte böse Absicht, alle haben einem Maintainer vertraut – und genau dieses Vertrauen wurde zur Schwachstelle. Das ist der Ausgangspunkt dieses Vortrags.

Die EU gibt mit dem Cyber Resilience Act (CRA) eine regulatorische Antwort auf die Frage, wem man in der Software-Lieferkette noch trauen kann. Ab dem 11. September 2026 greifen die ersten verbindlichen Pflichten, ab dem 11. Dezember 2027 gilt die Verordnung vollständig. Der Vortrag ordnet die Rechtslage verständlich ein – ganz ohne juristisches Vorwissen.

Im Einzelnen geht es um:

  • Das Grundgerüst des CRA: Was ist ein „Produkt mit digitalen Elementen", welche Pflichten treffen Hersteller, und wie ist die Zeitschiene wirklich?
  • Verantwortung in der Lieferkette: Wer fremde Komponenten integriert, auch Open Source Software, trägt Sorgfalts- und Meldepflichten.
  • Der FOSS-Sonderweg: Unter welchen Voraussetzungen Open Source Software in den Anwendungsbereich des CRA fällt und welche Abgrenzungsfragen sich dabei stellen.
  • Der Open-Source-Steward: Eine völlig neue Rechtsfigur mit bewusst abgemildertem Pflichtenregime und ohne Bußgeldrisiko. Wen trifft sie, und was bringt sie?
  • Die SBOM-Pflicht: Warum die maschinenlesbare Software-Stückliste in der Praxis schon weit vor 2027 unverzichtbar wird.
  • Zwei Haftungswelten: Der CRA ist Produktregulierung (Marktüberwachung, Bußgelder) parallel macht die reformierte EU-Produkthaftung Software ausdrücklich zum „Produkt" und lässt die Sicherheitsanforderungen in den Fehlerbegriff einfließen. Wer Open Source Software in ein kommerzielles Produkt einbaut, kann auf beiden Ebenen haften.

Zum Abschluss die offene Frage: Schafft der CRA tatsächlich Vertrauen? Und hätte er den Vorfall vom September 2025 überhaupt verhindert?

Für wen? Maintainer, Foundations und alle, die Open Source Software kommerziell einsetzen oder ausliefern. Es sind keine juristischen Vorkenntnisse nötig.

Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3652.html

Video:froscon2026-3652-deu-npm_install_und_ploetzlich_haftbar_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

To Boldly Share Where No One Has Shared Before (froscon2026)

Was haben die Vereinte Föderation der Planeten und die Free Software Foundation Europe gemeinsam? Überraschend viel. Beide feiern dieses Jahr Jubiläum. Beide träumen von einer besseren Zukunft. Und beide haben verstanden, dass der Schlüssel dazu im Teilen liegt. Dieser Vortrag erkundet die Parallelen zwischen zwei Visionen und fragt, was Freie Software mit dem Warpantrieb zu tun hat und warum die Ferengi definitiv unfreie Software bevorzugen würden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3647.html

Video:froscon2026-3647-deu-To_Boldly_Share_Where_No_One_Has_Shared_Before_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Von Ubuntu zu Debian: Ein neuer Upstream für TUXEDO OS (froscon2026)

TUXEDO OS zieht mit der Open Beta von Ubuntu LTS auf Debian Testing um. Der Talk erklärt, warum ein Hardwarehersteller aktuellere Kernel, Mesa, Firmware und Paketstände braucht, warum „einfach Ubuntu mit Backports“ irgendwann an Grenzen stößt und welche QA-, Packaging- und Support-Fragen ein Debian-Testing-basiertes Desktop-System mit sich bringt. Ein technischer Blick hinter die Kulissen einer Distribution im Umbau. Was passiert, wenn ein Linux-Hardwarehersteller seine eigene Distribution von Ubuntu LTS auf Debian Testing umzieht? Mit der Open Beta von TUXEDO OS auf Debian Testing ist dieser Wechsel nicht mehr nur eine Idee, sondern öffentlich testbar. In diesem Talk geht es darum, warum wir diesen Schritt gehen, welche Probleme wir damit lösen wollen und welche neuen Baustellen wir uns damit bewusst einkaufen. Denn moderne Linux-Hardware lebt oft näher am Upstream als klassische LTS-Zyklen erlauben: Kernel, Mesa, Firmware, Treiber und Desktop-Stack entscheiden darüber, ob neue Notebooks wirklich gut funktionieren. Gleichzeitig soll ein vorinstalliertes Betriebssystem nicht wie ein Bastelprojekt wirken, sondern für normale Nutzerinnen und Nutzer zuverlässig installierbar, updatebar und supportbar bleiben. Der Vortrag gibt einen Blick hinter die Kulissen von TUXEDO OS: Warum Debian Testing? Warum nicht einfach weiter Ubuntu LTS plus Backports? Wie viel Debian steckt am Ende wirklich drin? Wo müssen wir eigene Pakete, Kernel, QA-Prozesse und Release-Gates bauen? Und was haben wir aus der Open Beta schon gelernt? Es geht um technische Entscheidungen, schmerzhafte Kompromisse, Distributionspflege aus Hardware-Sicht und die Frage, wie man „näher am Upstream“ sein kann, ohne den Support komplett zu verlieren. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3646.html

Video:froscon2026-3646-deu-Von_Ubuntu_zu_Debian_Ein_neuer_Upstream_fuer_TUXEDO_OS_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Kinderrechte (nicht nur) im Netz (froscon2026)

Das Internet ist böse, Social Media gefährlich, und Kinder brauchen Schutz. So weit glauben das viele verstanden zu haben, insbesondere Politiker*innen und oft auch Medienpädagog*innen und Eltern. Und so ganz falsch ist es ja auch nicht. Doch wie sieht es wirklich mit den Erfahrungen junger Menschen im Netz aus? Welche rechtlichen und pädagogischen Grundzüge helfen dabei, Kinderrechte beim Aufwachsen mit digitalen Dingen zu respektieren? Das Internet, das Web und seine Angebote sind ein wichtiger Teil der realen Lebenswelt, auch von Kindern und Jugendlichen. In diesem Vortrag wollen wir das Thema Kinder und Jugendliche, ihre Rechte und den Schutzauftrag von Schulen, Pädagog*innen und Eltern einmal beleuchten. Und das nicht nur begrenzt auf Online-Themen – auch oft missverstandene Themen wie die berüchtigte »Aufsichtspflicht« wollen wir klären und was Kinderschützer eigentlich gegen ein Social-Media-Verbot haben. Am Ende stehen konkrete Vorschläge, wie wir junge Menschen selbstbestimmt, frei, aber trotzdem begleitet und sicher, in die digitale Welt bringen können – z. B. auch in die sozialen Netzwerke des Fediverse. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3632.html

Video:froscon2026-3632-deu-Kinderrechte_nicht_nur_im_Netz_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Public Money, Public Containers (froscon2026)

Moderne digitale Verwaltungsinfrastruktur wird auf einer containerbasierten Infrastruktur betrieben – aber woher kommen die sicheren Container-Images? Aktuell überwiegend von US-amerikanischen Anbietern, mit allen bekannten Lock-in-, Datenhoheits- und Lieferkettenrisiken. In Zeiten, in denen sich geopolitische Verhältnisse innerhalb weniger Wochen ändern können und Software-Supply-Chain-Angriffe (Shai-Hulud, npm-Würmer, kompromittierte Basis-Images) zur Normalität geworden sind, ist das ein strategisches Problem. Mit der Secure Government Container Initiative (SGCI) und der Plattform container.gov.de stellen ZenDiS auf openCode geprüfte, gehärtete Container-Images für Bund, Länder und öffentliche IT bereit – als offene Bausteine, gemeinsam mit der Community. Als technischer Umsetzungspartner berichten wir aus erster Hand: Wie härten wir Container nach BSI-Standards und NIST SP 800-190? Welche Toolchain entsteht dabei? Wo stehen wir nach der ersten Aufbauphase – und was kann noch getan werden, damit dieses Projekt am Ende erfolgreich ist? Warum gehärtete Container aus Europa? Container sind die Basistechnologie moderner Verwaltungs-IT – von der Bundes-Cloud PLAIN bis zur Office-Suite openDesk. Wer die Container kontrolliert, kontrolliert einen erheblichen Teil der digitalen Infrastruktur. Heute ist diese Kontrolle stark konzentriert: Wenige (überwiegend US-amerikanische) Anbieter dominieren den Markt für gehärtete Container-Images, oft hinter proprietären Subscription-Modellen. Für die öffentliche Verwaltung ist das aus mehreren Gründen problematisch: - Datenhoheit & Lieferkette: Kompromittierte oder politisch motiviert manipulierte Basis-Images sind ein realer Angriffsvektor – die Software-Supply-Chain-Wellen 2025/26 (Shai-Hulud, Mini Shai-Hulud) haben das schmerzhaft gezeigt. - Lock-in: Proprietäre Härtungslösungen erzeugen Migrationsbarrieren und Abhängigkeiten, die der IT-Planungsrat in seiner Souveränitätsstrategie explizit als strategisches Risiko benennt. - Compliance: BSI IT-Grundschutz, CRA, NIS2 – die regulatorischen Anforderungen an Container in regulierten Umgebungen steigen, während die operativen Ressourcen der Verwaltung knapp bleiben. container.gov.de und die SGCI container.gov.de ist das zentrale Verzeichnis für geprüfte und gehärtete Container-Images der öffentlichen Verwaltung. Der Rahmen ist die SGCI von ZenDiS und openCode im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Alle Images sind quelloffen, alle bekannten Schwachstellen mit hohem oder kritischem Schweregrad müssen explizit per VEX bewertet sein, jedes Image durchläuft eine automatische Compliance-Prüfung. Public Money, Public Code – ganz konkret Die SGCI ist eine direkte Anwendung des "Public Money, Public Code"-Prinzips: öffentlich finanzierte Härtungsarbeit fließt nicht in proprietäre Subscription-Produkte, sondern als Open-Source-Code zurück in die Allgemeinheit. Jede:r kann die Images nutzen, weiterentwickeln und auditieren – Verwaltung, Wirtschaft, Open-Source-Projekte. Die Community wird so nicht nur Konsument, sondern Mitbauer:in einer souveränen, europäischen Container-Lieferkette. Praxisbericht: Was wir gelernt haben Als technischer Umsetzungspartner von ZenDiS härten wir Container und bauen die zugehörige Toolchain auf – CI/CD-Komponenten für Multi-Stage-, Distroless-, Nix- und Deb2Scratch-Builds, integriert mit DevGuard für das kontinuierliche Vulnerability- und VEX-Management. Was wir mit euch diskutieren wollen Die SGCI ist im Aufbau – wir suchen aktiv Community-Input. Über das Projekt Website: container.gov.de · Dokumentation: container.gov.de/docs · GitLab: gitlab.opencode.de/oci-community. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3621.html

Video:froscon2026-3621-deu-Public_Money_Public_Containers_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Der Reichweitenmythos debunked (froscon2026)

"Klar sind Instagram, TikTok und Twitter Scheiße, aber im Fediverse habe ich keine Reichweite.", dieser Satz fällt immer wieder, wenn es darum geht, Menschen von freien dezentralen Social Media Diensten zu überzeugen. Aber stimmt diese Behauptung überhaupt? Darum geht es in diesem Vortrag. Viele nutzen Social Media, um eine möglichst große Reichweite aufzubauen, um wiederum möglichst vielen Menschen ihre Inhalte zu präsentieren. Dieses "Höher, weiter, schneller!" passt auf den ersten Blick überhaupt nicht zur dezentralen Welt von Mastodon, PeerTube und Co. Doch stimmt das noch? Schließlich hat sich das Netzwerk in den letzten Jahren so sehr verändert, dass es mittlerweile einige Szenepromis mit mehreren tausenden Folgenden gibt. Außerdem wünschen sich viele, dass mehr bekannte Menschen in das Fediverse kommen. Doch was gibt es für diese für Anreize? Und steht dieser Wunsch nicht im Widerspruch zur Netzwerkkultur, in der sich alle auf Augenhöhe begegnen können? Dieser Vortrag soll einen Einblick in aktuelle Entwicklungen im Fediverse, Fachbegriffe aus der Social Media Welt und der Funktionsweise des Netzwerkes geben. Und vielleicht können wir zusammen die Frage beantworten, ob es überhaupt möglich ist, im Fediverse reich und berühmt zu werden. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3620.html

Video:froscon2026-3620-deu-Der_Reichweitenmythos_debunked_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Small Clouds & Boring Tech (froscon2026)

Die Höhen und Tiefen unseres Wechsels weg von den Hyperscalern und wie einfache Clouds und „langweilige“ Technologie es uns ermöglichen, erfolgreich zu sein. Viele großartige Webanwendungen werden von kleinen Teams mit nur einer Handvoll Mitarbeiter:innen entwickelt. Die gängigen Vorstellungen für größere Unternehmen mit mehreren Teams treffen auf diese Teams nicht zu, und das gilt insbesondere für den Betrieb. Bei fejo.dk haben wir uns entschieden, die Hyperscaler hinter uns zu lassen. In diesem Vortrag sprechen wir über die Höhen und Tiefen dieses Wechsels und darüber, wie einfache Clouds und „langweilige“ Technologie es kleinen Teams ermöglichen, erfolgreich zu sein. Unser Ziel war und ist es, die gesamte Infrastruktur so überschaubar wie möglich zu gestalten. Der Wechsel der Cloud war nur ein Teil davon; ein weiterer Teil bestand darin, die bisher verwendeten Tools und Infrastrukturkomponenten sorgfältig zu evaluieren und alles zu entfernen, was nicht unbedingt notwendig war. Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3616.html

Video:froscon2026-3616-deu-Small_Clouds_Boring_Tech_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM

Wie schreibt man eigentlich こんにちは? (froscon2026)

Die japanische Begrüßung Konnichiwa (こんにちは) kennt sicher der ein oder andere. Aber wie schreibt man dies eigentlich auf einer Tastatur? Welche Software braucht man dafür unter Linux? Und wie kommunizieren die Komponenten miteinander? Wenn wir eine E-Mail schreiben, so können wir alle Zeichen durch separate Tasten bzw. deren Kombination mit Modifiern (Shift oder Alt Gr) erreichen. Dies ist für die mehreren tausend CJK (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch) Zeichen aber keine Option mehr. Daher gibt es für jede Sprache spezielle Eingabeprogramme (Input Method Editor, IME), die für das Mapping der Tastatureingaben auf mögliche CJK-Zeichen(folgen) zuständig sind. Diese werden in Kombination mit einem Framework (Input Method Framework, IMF) genutzt, die die Schnittstelle der Eingabeprogramme mit den Applikationen bilden und auch ein Wechsel zwischen mehreren Eingabeprogrammen erlauben. Diese Komplexität ist üblicherweise durch die Desktopumgebung und GUI-Frameworks vor uns versteckt. Dennoch lohnt sich ein Blick in die Welt der Eingabeprogramme. Sei es nur aus Interesse, wie viel komplexer die Eingabe in anderen Sprachen sein kann oder die Fallstricke, wenn man annimmt, dass jeder Tastendruck ein festes Zeichen darstellt. Auch nutzen beispielsweise Bildschirmtastaturen teilweise diese Integrationen. Ziel des Vortrags ist es einen Überblick der Funktionsweise von Eingabeprogrammen und Frameworks unter Linux zu geben. Zur praktischen Veranschaulichung wird das Einrichten und die Nutzung der japanischen Sprache unter Linux demonstriert. Dazu gibt es einen kurzen Crashkurs der drei japanischen Schriften Hiragana, Katakana und Kanji, welche auch die Herausforderungen in der Spracheingabe veranschaulichen. Teilnehmende brauchen keine speziellen Vorkenntnisse. Nach dem Vortrag sollten sie ein High-Level Verständnis haben, wie Eingabeprogramme und Frameworks funktionieren und mit den Linux Applikationen und Desktopumgebungen interagieren. Und vielleicht nutzen sie danach auch ein japanisches Eingabeprogramm, um Kaomojis (japanische Emojis) einzugeben (´・ω・`) Licensed to the public under http://creativecommons.org/licenses/by/4.0 about this event: https://programm.froscon.org/2026/events/3612.html

Video:froscon2026-3612-deu-Wie_schreibt_man_eigentlich_konnichiha_sd.mp4

August 15, 2026 10:00 PM